Feuerwehr

Rückblick auf 2017 – Über 100 Einsätze für die Feuerwehr Ubstadt-Weiher

Jahreshauptversammlung zeigt Zusammenarbeit auf breiter Basis in der Feuerwehr Ubstadt-Weiher

Starke Einsatzabteilung mit 175 Mitgliedern

Von hervorragenden Mitglieder- und Ausbildungszahlen, einer hohen Motivation in der Mannschaft und von einer positiven Zukunftsprognose war in der diesjährigen Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ubstadt-Weiher zu hören. Der guten Tradition folgend, eröffnete der Fanfarenzug der Abteilung Weiher unter der Leitung von Dirigent Christoph Spranz musikalisch gekonnt die Sitzung in der Zeuterner Mehrzweckhalle, zu der Kommandant Mario Dutzi eingeladen hatte. In seinem Rechenschaftsbericht zeigte der langjährige Wehrleiter beeindruckende Zahlen auf. So sind in allen vier Abteilungen 175 Mitglieder, darunter 9 Frauen, in den Einsatzabteilungen aktiv. Weitere 60 Jungen und 16 Mädchen kommen regelmäßig zu den Jugendfeuerwehrproben und in den vier Altersmannschaften sind 25, zum Teil noch aktive Feuerwehrmänner organisiert. Fahrzeuge, Geräte und Ausrüstung sind auf dem Stand der Technik. Im vergangenen Jahr wurde die Ausstattung beispielsweise durch neue Einsatzjacken, neue Meldeempfänger und einen neuen Mannschaftstransportwagen verbessert.

107-Mal mussten die Feuerwehr Ubstadt-Weiher im vergangenen Jahr ausrücken, 24 Menschen konnte durch die Einsätze unmittelbar geholfen werden.

Stabführer Thomas Heger berichtete für den aktuell 49-Mann starken Fanfarenzug von einem, mit 19 Auftritten besonders aktiven Jahr im Zeichen der Feuerwehrmusik. Rückblickend bleiben das Aufspiel anlässlich des Fackelumzuges beim Kreiszeltlager der Feuerwehrjugend und der großen Festumzug anlässlich der Heimattage als „Highlights“ in Erinnerung. Dank und Respekt sprach Bürgermeister Tony Löffler den Feuerwehrangehörigen für ihre hohe ehrenamtliche Einsatzbereitschaft und Motivation aus. In allen Bereichen, so Löffler, ist Zusammenarbeit und Gemeinschaftssinn zu erkennen. Als Stellvertretender Kreisbrandmeister dankte Jürgen Bordt den Feuerwehrangehörigen für ihre ehrenamtliche Arbeit zum Schutz der Bevölkerung. In seinem Bericht bescheinigte er der Wehr einen sehr guten Ausbildungsstand und dankte für eine konstruktive sowie kreisweite Zusammenarbeit in allen Bereichen.

Für 25 Jahre im Feuerwehrdienst wurden Martin Bachert, Matthias Hafner und Thomas Müller; für 30 Jahre Berthold Brutscher, Wilhelm Keßler und Martin Willhauck sowie für 40 Jahre Karlheinz Krug und Gerald Seithel ausgezeichnet. Für 60 Jahre im Dienste der Feuerwehr erfuhren Konrad Bechtler, Bernhard Geiß und Helmut Schuhmann eine Ehrung in Abwesenheit. Als neuer Zugführer wurde Timo Küstner in den Dienstgrad des Brandmeisters befördert.

Redaktion: Fabienne Dutzi

Bilder: Stefan Bellm

Mehr Einsätze für die Feuerwehr Oberderdingen

Hauptversammlung bei der Feuerwehr Oberderdingen

Ehrungen für langjährige Dienstzeit

Insgesamt fünf Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Oberderdingen konnten bei der diesjährigen Hauptversammlung am vergangenen Freitag für ihre langjährige Tätigkeit geehrt werden. Auf eine 25-jährige aktive Dienstzeit können in diesem Jahr Bernd Heckele (Abteilung Oberderdingen) und Stefan Wimmer (Abteilung Großvillars) zurückblicken. Beide wurden von Kreisbrandmeister Thomas Hauck mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Silber geehrt. Für 40 Jahre aktive Dienstzeit war Birgit Valet von der Abteilung Flehingen zur Ehrung mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Gold vorgesehen. Da sie krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte, wird die Ehrung bei einer Gemeinderatssitzung nachgeholt. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Gold in besonderer Ausführung für stolze 50 Jahre aktive Dienstzeit erhielten Wolfgang Rieth und Waldemar Weisert, beide von der Abteilung Oberderdingen. Mit den Worten „ihr seid wahre Vorbilder“ nahm auch hier Kreisbrandmeister Hauck die Ehrung im Namen von Minister Thomas Strobl vor.

In seinem Jahresbericht ging Kommandant Oliver Schäfer vor allem auf das Bild der Feuerwehr in der Gesellschaft und damit verbunden auf die Innen- bzw. Außenwirkung anhand einer Forschungsstudie sowie ganz persönlich sozusagen mit „Feuerwehraugen“ ein. Oberderdingens Abteilungskommandant Thomas Meffle berichtete über die zahlreichen Aktivitäten, die ungemein die Kameradschaft und das Miteinander innerhalb der Feuerwehr fördern. Nur durch diese sind der notwendige Zusammenhalt und das Vertrauen zueinander möglich, wie Meffle erörterte. Er zeigte anhand einer Präsentation einige Highlights des Jahres auf. Nur wer sich in der Feuerwehr wohlfühlt und den Rückhalt in der Familie hat, kann die Arbeit in diesem Ehrenamt erfüllen, war sein Fazit.
Klaus Bögel, Abteilungskommandant Großvillars, berichtete über die Mitgliederstatistik der drei Abteilungen. Der weiterhin sehr positiv zu bewertende Mitgliederstand betrug zum Jahresende 155 Feuerwehrangehörige, darunter 18 Frauen in den drei Einsatzabteilungen, 70 Kinder und Jugendliche in den Jugendabteilungen sowie 25 Mitglieder in der Altersmannschaft. Er berichtete außerdem über die Ausbildung im Berichtsjahr mit zahlreichen absolvierten Lehrgängen und Teilnahmen an Weiterbildungsseminaren.

Über die abgearbeiteten Einsätze im Jahr 2017 sprach der stellvertretende Abteilungskommandant Marco Dinkel von der Abteilung Flehingen. Insgesamt musste die Feuerwehr Oberderdingen 82 Einsätze bewältigen, was nach zwei eher ruhigen Einsatzjahren einer Zunahme von gut 18% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Zuge der gemeinsamen Alarm- und Ausrücke-Ordnung rückten die Einsatzkräfte im Regelfall im Verbund aus mehreren Feuerwehrabteilungen aus. Die Einsätze gliederten sich wie folgt: 20 Brandeinsätze (davon sieben Überlandhilfen), 25 Technische Hilfeleistungen (davon sechs Überlandhilfen), 26 Fehleinsätze, zehn Brandsicherheitswachen und eine Tierrettung. Auf einige Einsätze ging Dinkel näher ein, darunter waren die größeren Brandeinsätze, teils in Überlandhilfe, und auf einen leider tödlich verlaufenen Arbeitsunfall.

Jugendwart Philipp Scherer berichtete über die 252 Aktivitäten und Dienste der Jugendabteilungen. Die Mitgliederzahl betrug zum Jahresende 70 Mitglieder, darunter zehn Mädchen, die von insgesamt 33 Betreuern betreut werden. Scherer berichtete, dass neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung auch reichlich jugendpflegerische Aktivitäten durchgeführt wurden. Dazu zählten die Abnahme der Jugendflamme in verschiedenen Stufen und der Jugendleistungsspange, die Teilnahme am Indiakaturnier, an Zeltlagern und Jugendfreizeiten.

Aufgrund ihrer Weiterbildung zum Gruppenführer an der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg wurden Patrick Gschwindt (Abteilung Oberderdingen) und Marc Silber (Abteilung Großvillars) zum Löschmeister sowie Abteilungskommandant Klaus Bögel, ebenfalls Abteilung Großvillars zum Oberbrandmeister befördert. Traditionell werden die Neuzugänge in den Einsatzabteilungen im Rahmen der Hauptversammlung offiziell in der Feuerwehr willkommen geheißen. In diesem Jahr konnte Kommandant Oliver Schäfer mit Burak Atalay, Nico Baader, Silas Heckele, Olivia Hennig, Denis Leibel, Tom Siegrist, Lena Weick (alle Abteilung Oberderdingen), Robin Genthner, Jan Hildebrand und Justin Scherer (alle Abteilung Flehingen) insgesamt zehn Neuzugänge, darunter drei Quereinsteiger, begrüßen.

Grußworte richteten Bürgermeister Thomas Nowitzki, Kreisbrandmeister Thomas Hauck und der Leiter des Polizeipostens Oberderdingen, Christian Wäckerle an die Versammlung. Sie dankten den Feuerwehrangehörigen für ihr ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger, aber auch den Familienangehörigen für die Unterstützung und den Arbeitgebern für die Freistellung der Feuerwehrangehörigen bei Einsätzen.

Redaktion: Michael Wöhrle