Philippsburg

Kraichgau 2017 – Der satirische Jahresvorblick

Der Blick in die Zukunft – Exklusiv auf Hügelhelden.de

Statt dröger Rückblicke wollen wir Euch in diesem Jahr lieber einen Blick nach vorne in die Kristallkugel ermöglichen. Was kommt auf unsere Region im kommenden Jahr zu? Wagt mit uns die Zeitreise und findet heraus was in Bruchsal, Bretten, Eppingen, Sinsheim und Co. im bald beginnenden 2017 geschehen wird ;-)

Das Mega XXL-Happy-End in Philippsburg

Ein satirischer Blick auf den Start der Mission „Rückbau“ am Atomkraftwerk Philippsburg

Es ist vollbracht! Nach Jahrelangen Kontroversen um die Abschaltung des Atomkraftwerkes Philippsburg, den anschließenden Rückbau und schlussendlich noch die Errichtung des Konverters am Ende der Stromtrasse aus dem hohen Norden – scheinen nun alle Beteiligten rundum glücklich. Es ist nicht weniger als das Mega XXL-Happy-End in Philippsburg. Wir durften dem Anfang vom Ende mit der Kamera beiwohnen und berichten einmal anders von der Grundsteinlegung des Reststoffbearbeitungszentrums und des Standort-Abfalllagers auf dem Gelände des AKW.

Schwarz-Grün-Rot-Blaue Stimmen zur Wahl

Erste Reaktionen der Landtagskandidaten auf die Ergebnisse

Es war eine denkwürdige Landtagswahl, die wir am heutigen Sonntag-Abend erleben konnten. Die traditionell starke Südwest-CDU hat massiv in der Wählergunst verloren, ebenso die SPD. Die Grünen konnten dagegen ein Rekordergebnis einfahren und auch bei der AFD ist der Jubel groß. Unsere Reporter waren in der Region unterwegs und haben erste Reaktionen der Landtagskandidaten aus den Wahlkreisen Bruchsal und Bretten auf die unerwarteten Zahlen eingefangen. Wir sprachen mit Andrea Schwarz von den Grünen, Markus Rupp von der SPD, Joachim Kößler von der CDU und Dr. Rainer Balzer von der AFD.

Schwäbisch-alemannischer Fasnachtsumzug in Philippsburg

Schwäbisch-alemannischer Fasnachtsumzug in Philippsburg

Schwäbisch-alemannischer Fasnachtsumzug in Philippsburg
Schwäbisch-alemannischer Fasnachtsumzug in Philippsburg

20.000 Menschen feiern mit den Geesen Jubiläum

Am Sonntag gaben sich in Philippsburg die Narren die Klinke in die Hand. Mehr als 20.000 Zuschauer und Hästräger verwandelten beim 6. nordbadischen Narrentreffen die ganze Stadt in eine fröhlich-bunte Party-Zone. Dazu gab´s natürlich laute Musik und die größte Nebelmaschine weit und breit. Die Stimmung – einfach gut. Los gings am Bahnhof, dann über die Rote-Tor-Straße zum Marktplatz bis hin zur Stadthalle. 97 Gruppen mit circa 3000 Teilnehmern wurden von den 20.000 Zuschauern entlang der Umzugstrecke bejubelt. Wir waren mit der Kamera mittendrin…

Hochwasser: Stadt Bretten sucht Gespräch mit Nachbarn

Zeitbombe Saalbach

Zeitbombe Saalbach
Saalbach-Hochwasser Juni 2013

Hochwasser-Gefahr von Bretten bis Bruchsal

Wann kommt der Masterplan gegen die Fluten?

Der Saalbach. Friedlich fließt das kleine Gewässer auf seinem rund 50 Kilometer langen Weg durch den Kraichgau. Von Bretten führt dieser durch Gondelsheim, Bruchsal, Karlsdorf bis er bei Phillipsburg in den Rhein mündet.

Doch so friedlich das seichte Wasser auch aussehen mag – der Saalbach hat auch ein anderes Gesicht. Im Sommer 2013 ließen tagelange Regenfälle den gemächlich fließenden Bach zu einem reißenden Fluss anschwellen und unzählige Häuser unter Wasser setzen. Ein düsteres Szenario das aber jederzeit wieder drohen könnte.

VIDEO: Zeitbombe Saalbach

Nach der Konverter-Entscheidung – Philippsburg zieht in den Kampf

Nach der Konverter-Entscheidung - Philippsburg zieht in den KampfBürgermeister will Standort „Altrhein“ nicht akzeptieren

Die Stadt Philippsburg im Dezember. Es mag zwar ruhig zugehen auf den Straßen und Plätzen, doch hinter den Kulissen brodelt es trotz besinnlicher Adventszeit. Vor wenigen Tagen hat der Netzbetreiber TransnetBW entschieden, dass die umstrittene Groß-Konverter-Anlage am Standort Altrhein unweit des Philippsburger Atomkraftwerkes errichtet werden soll. Das will Rathauschef Stefan Martus nicht hinnehmen und kündigt Widerstand gegen die Entscheidung an. Wir haben mit Ihm über die Pläne der Stadt gesprochen.

VIDEO: Nach der Konverter-Entscheidung – Philippsburg zieht in den Kampf

TransnetBW entscheidet über Standort für Gleichstrom-Umspannwerk

TransnetBW entscheidet über Standort für Gleichstrom-UmspannwerkStandort Altrhein auf Gemarkung Philippsburg am besten geeignet

Genehmigungsverfahren wird 2016 eingeleitet

Stuttgart. Der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW plant, das Gleichstrom-Umspannwerk am Endpunkt der Leitungsverbindung „Ultranet“ in Philippsburg zu errichten. Das Gelände mit der Bezeichnung „Altrhein“ liegt neben dem Kraftwerkstandort Philippsburg. Hier kann das Gleichstrom-Umspannwerk direkt ohne zusätzlichen Leitungsneubau an den Netzverknüpfungspunkt angebunden und dabei bestehende Infrastruktur genutzt werden.

„Wir haben mehr als zwanzig Standort-Alternativen sorgfältig geprüft“, sagt Dr. Werner Götz, Geschäftsführer der TransnetBW und verantwortlich für Großprojekte und Netzausbau. „Wesentliche Gründe für unsere Entscheidung waren zuletzt der große Abstand zur Wohnbebauung und der gute Sichtschutz an diesem Standort.“ Die Wohnbebauung ist rund 900 Meter entfernt, zwischen Umspannwerk und den Häusern liegt ein Waldstück. Obwohl das Umspannwerk schon sehr leise arbeitet, bietet der Wald neben dem Sicht- auch zusätzlichen Lärmschutz. Von Vorteil ist auch, dass das dortige Grundstück in öffentlichem Besitz ist.

Welches Genehmigungsverfahren eingeleitet werden soll, wird TransnetBW Anfang 2016 entscheiden. Den Dialog mit den Philippsburger Bürgern nimmt das Unternehmen allerdings schon in den nächsten Tagen auf. „Wir werden wie bisher offen und transparent informieren“, betonte Götz.

Das Leitungsprojekt „Ultranet“ verbindet Baden-Württemberg mit den erneuerbaren Energiequellen von morgen und ist ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Energiewende. Götz: „Mit der Entscheidung für den Standort des Gleichstrom-Umspannwerks haben wir einen wichtigen Schritt auf diesem Weg gemacht. Der Stadt Philippsburg kommt so eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der Energiewende in Baden-Württemberg zu.“

VIDEO: Antworten zur Standort-Entscheidung von Dr. Werner Götz, Geschäftsführer der TransnetBW


Über Ultranet

Ultranet bildet den südlichen Teil einer der geplanten Gleichstrom-Autobahnen aus Norddeutschland in den Süden. Mit Startpunkt im Raum Osterath soll die Leitung auf ca. 340 Kilometern Länge bis nach Philippsburg reichen. Am Start- und Endpunkt ist je ein Gleichstrom-Umspannwerk vorgesehen, das den übertragenen Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt. Das Projekt ist 2013 in das vom Bundestag beschlossene Bundesbedarfsplangesetz aufgenommen worden. Die Gleichstromleitung mit einer Übertragungsleistung von zwei Gigawatt soll den Wegfall der Kernenergieerzeugung am Standort Philippsburg kompensieren. Als Stromleitung in HGÜ-(Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-)Technik ist Ultranet ein wichtiger Baustein, um die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung zum Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen, denn mit HGÜ kann Strom über weite Strecken transportiert werden. Außerdem ermöglicht HGÜ eine verbesserte Nutzung bestehender Stromtrassen durch eine höhere Leistungsdichte. Das heißt: Mit dem Bau von HGÜ-Leitungen wird der Bedarf neuer Stromleitungen im Wechselstromnetz reduziert. Über seine nationale Bedeutung hinaus spielt Ultranet auch für das Erreichen der gemeinsamen europäischen Ziele eine wichtige Rolle und wurde von der Europäischen Kommission als „Projekt von gemeinsamem Interesse“ (engl. Projects of Common Interest, PCI) gekennzeichnet.

Ultranet ist ein Gemeinschaftsprojekt von TransnetBW und Amprion. Grundlage der Planungen für Ultranet ist das erklärte Ziel der beiden Vorhabenträger, die Leitung möglichst auf bestehenden Trassen zu realisieren. So kann der Flächenverbrauch auf ein Minimum reduziert werden. Ultranet soll gemeinsam mit bereits existierenden 380-Kilovolt-Höchstspannungsleitungen auf einem Mastgestänge, einem so genannten Hybridsystem, geführt werden. Eine solche Kombination von Gleich- und Wechselstromübertragung in Form von Hybridleitungen gibt es weltweit bisher noch nicht. Ultranet hat deshalb Pilotcharakter.

Mehr Informationen zum Projekt finden sich unter: https://www.transnetbw.de/de/ultranet.

Für interessierte Bürgerinnen und Bürger bietet TransnetBW eine kostenlose Hotline an:
Unter 0800/380470-1 oder per E-Mail unter dialognetzbau@transnetbw.de steht der „DIALOG Netzbau“ des Übertragungsnetzbetreibers für Fragen zur Verfügung.

Quelle Pressemitteilung und Bild: TransnetBW

 

Musik im Video: 

Piano March von Audionautix ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution license (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) lizenziert.