Wasserschäden in Forster Kindergarten schlimmer als befürchtet

Die Wasserschäden im Forster Kindergarten St. Franziskus fallen gravierender aus als befürchtet. Mitunter steht sogar ein teilweiser Neubau des Gebäudes auf der Liste der Optionen.
In jedem Fall wird die Kernsanierung des Gebäudes mindestens ein Jahr in Anspruch nehmen. Mehr Informationen dazu in der Mitteilungen der Gemeinde Forst

Teile des Kindergartens St. Franziskus stehen vor Kernsanierung oder Neubau

Zur Unterbringung einer Kindergartengruppe und der Kitaleitung werden Container angemietet

Seit einigen Monaten ist im Kindergarten St. Franziskus vieles anders als gewohnt. Wasser an Stellen, an die es nicht gehört, hat dazu geführt, dass sich Schimmel an verschiedenen Stellen des Altbaus gebildet hat. So wurden bereits im Frühjahr die meisten Gruppen umquartiert und haben u.a. im Pfarrzentrum ihr Quartier gefunden. Die Erzieherinnen leisten Außergewöhnliches in dieser schwierigen Situation. Gleiches gilt auch für eine sehr engagierte Elternschaft, die sich bei der Gestaltung der Notsituation einbringt.

Die Katholische Kirchengemeinde als Träger des Kindergartens und die weltliche Gemeinde als Auftraggeber der Einrichtung gehen gemeinsam davon aus, dass Sanierung oder Teil-Neubau mindestens ein Jahr dauern werden. Um die schwierige räumliche Situation so gut wie möglich zu gestalten, hat der Gemeinderat von Forst bereits in den Sommerferien dem Vorschlag der katholischen Kirchengemeinde zugestimmt, die räumlich angespannte Situation durch die Anmietung von Containern zu verbessern. Zukünftig wird das Büro der Kindergartenleitung sowie eine Kindergartengruppe in eigens für die Kindergartennutzung ausgestatteten Containern untergebracht werden. Die Container können aufgestellt werden, sobald die Baugenehmigung erteilt ist. Die Container wurden von der Kirchengemeinde für ein Jahr angemietet und kosten 50.000 Euro pro Jahr. Es besteht eine Option für die Verlängerung der Nutzung.

Darüber hinaus haben sich Kirchengemeinde und weltliche Gemeinde über eine personelle Aufstockung des Kindergartenteams verständigt, um dem durch das Provisorium entstandenen Personalmehraufwand Rechnung zu tragen. Inwieweit die Kosten für Container und Personal von der Versicherung übernommen werden, ist noch nicht geklärt.

Die Räte und Entscheidungsträger der Kirchengemeinde und der weltlichen Gemeinde sind in intensiven Beratungen und Entscheidungsprozessen, um den Kindergarten St. Franziskus wieder gut herzustellen. In den vergangen Monaten wurden die Möglichkeiten einer Sanierung und eines Teil-Neubaus der betroffenen Bereiche geprüft. Eine abschließende Entscheidung wird gegenwärtig vorbereitet. Die Kosten werden auf weit über eine Million Euro geschätzt. Die Entscheidung über eine Kostenübernahme durch die Versicherung der katholischen Kirchengemeinde steht noch aus. Sollte zum Großteil eine Eigenfinanzierung durch die weltliche Gemeinde und die Kirche erforderlich werden, dann würde dies beide Partner vor größte Herausforderungen stellen, da gegenwärtig keine Finanzmittel in den jeweiligen Haushalten bereitgestellt sind.

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