Sinsheim

Taucher reparieren Sinsheimer Freibad

Keine Unterbrechung des Badebetriebes

In einer Nachtaktion wurde das Schwimmerbecken des Sinsheimer Freibad kurzfristig wieder instand gesetzt. Im Becken hat sich am vergangenen Wochenende ein Teil der Abdeckung eines der Einströmkanäle gelöst. Da nicht auszuschließen war, dass sich die Abdeckung weiter löst, der Schaden noch größer wird und damit letztlich irgendwann eine Verletzungsgefahr für die Badegäste besteht, musste unmittelbar gehandelt werden.

Zum Glück besitzt der mit dem Aufbau des Beckens bestens vertraute Fachingenieur der Stadtwerke, Herr Mario Föhner, einen Tauchschein. Mit Unterstützung der Sinsheimer Unterwasserfreunde, welche sofort ihre Unterstützung zusagten, konnte am gestrigen Montag nach Ende des Badebetriebes unter Wasser die defekte Abdeckung des Einströmkanals mit entsprechenden Werkzeugen demontiert werden. Die gebrochene Halterung wurde mit Unterstützung der in Edelstahlschweißen erfahrenen Kollegen der Abwasserbeseitigung wieder angeschweißt und von den Tauchern unter Wasser wieder montiert.

Ein herzlicher Dank gilt insbesondere den Sinsheimer Unterwasserfreunden e.V. und Ihrem Ausbildungsleiter, Herrn Gerhard Zeller. Durch die spontane Unterstützung mit Tauchausrüstung und Taucher ist es gelungen, weitere Schäden und insbesondere die Sperrung des Beckens zu vermeiden. Alternativ zu diesem Tauchereinsatz hätte man ansonsten das Becken fast vollständig entleeren und im Anschluss wieder füllen und das Wasser auf angenehme 24°C erwärmen müssen. Ein Vorgang, der neben erheblichem finanziellem Aufwand die Sperrung des Beckens für einige Tage bedeutet hätte.

Der Letzte seiner Art

Nach acht Generationen ist Franz der letzte Küfer der Markheiser-Dynastie

Die Welt wird immer schneller, moderner und effizienter. Meist ist die Fahrt so rasant, dass wir gar nicht bemerken, was so alles am Wegesrand zurückbleibt. So gibt es zahllose Berufe die wegen der fortschreitenden Modernisierung schlicht und einfach klammheimlich aussterben. Damit das Wissen nicht verloren geht und man sich dieser alten Handwerke bewusst bleibt, hat sich das Team des Ruhbenderhaus vom Freundeskreis des Heimatmuseums Östringen auf die Fahnen geschrieben, die Menschen über dieser aussterbenden Künste ins Bild zu setzen.

Am Wochenende stand daher der Beruf des Küfers im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.Zu Gast waren die beiden Küfermeister Oskar Reiser aus Zeutern so wie Franz Markheiser aus Hilsbach. Gemeinsam zeigten sie dem interessierten Publikum wie man Fässer herstellt das fängt schon bei den spannenden Fragen, an wie man das Holz krumm bekommt und vor allem wie das ganz am Ende dicht wird… Wir waren mit der Kamera dabei!