Das goldene M ist da – Eppingen bekommt einen McDonald’s

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Im Westen der Stadt entsteht bis Oktober eine neue Filiale der großen Burgerkette

Ich will ehrlich zu Ihnen sein: Eine McDonald’s-Filiale in Eppingen wäre der feuchte Traum meiner Jugendtage in den Neunzigern gewesen. Fast Food in Eppingen? Damals unvorstellbar. Tja, wir hatten den Grillmaster in der Brettener Straße, auch dessen Eröffnung grenzte damals an eine kleine Sensation. Die Kombination aus grellgelber Burgersauce und Röstzwiebeln schmecke ich jetzt noch auf der Zunge, wenn ich an diese auch schon längst vergangenen Tage zurückdenke.

Von der Ära Grillmaster zur Weltmarke

Doch nun passiert es tatsächlich: Nur 30 Jahre nach der Ära Grillmaster bekommt die Brettener Straße tatsächlich Eppingens allererste McDonald’s-Filiale spendiert. Nicht direkt in der Innenstadt, aber ganz im Westen, ungefähr dort, wo die Brettener Straße zur Westtangente wird, ganz in der Nähe der B293. Am heutigen Donnerstag wird hier beim feierlichen Spatenstich für eine neue Niederlassung der weltweit bekannten Schnellrestaurantkette das erste bisschen Eppinger Erde durch die Luft gewirbelt.

Damit schickt sich die Fachwerkstadt an, einer der weltweit etwa 43.500 Standorte zu werden, an denen bereits eine solche Niederlassung zu finden ist. In Deutschland gibt es etwa 1.400 davon, nun bald auch in Eppingen.

Ein Familienunternehmen aus der Region

Franchisenehmer ist in diesem Fall die Familie Schnell, die bereits in zweiter Generation McDonald’s-Filialen in der Region betreibt. 17 Stück sind es in den letzten Jahrzehnten geworden. Los ging das übrigens bereits genau in der eingangs beschriebenen Zeit, Mitte der Neunziger. 1995 gab es quasi das erste Schnell-Schnellrestaurant in Bruchsal, seither sind über ein Dutzend weitere dazugekommen, auch im Kraichgau, in der Nachbarstadt Bretten.

„Eppingen fügt sich damit ganz natürlich in eine über Jahrzehnte gewachsene regionale Präsenz ein“, schreibt Dennis Schnell auf unsere Presseanfrage hin, „sodass wir uns sehr freuen, das Restaurant zukünftig betreiben zu dürfen.“

Vom Styropor-Klassiker zur digitalen Moderne

Ausgestattet wird die neue Filiale mit all der modernen Ausstattung, die man zwischenzeitlich aus McDonald’s-Filialen kennt, inklusive digitaler Bestellterminals sowie der Anbindung an appgesteuerte Dienste.

Im Vergleich zu meiner Jugend haben sich die McDonald’s-Restaurants ohnehin stark verändert. Man erinnere sich nur an die von Eppingen aus nächstgelegene, heute längst verschwundene Filiale im Wollhaus in Heilbronn. Früher einmal ein echter Hotspot in der Stadt, heute ein in die Jahre gekommener, gefallener Riese, der auch schon bessere Tage gesehen hat. Damals waren die McDonald’s-Filialen noch etwas rustikaler, in Heilbronn in schönem Weinrot gestaltet, generell stand eher noch das knallige Rot-Gelb im Vordergrund. Bestellt wurde noch direkt von Angesicht zu Angesicht, die Burger kamen noch in Styroporverpackungen auf das Tablett. Etwas schneller ging das gefühlt damals auch, was auch daran gelegen haben mag, dass die Speisen nicht direkt auf Bestellung, sondern schon mit etwas Vorlauf produziert wurden.

Ambitionierter Zeitplan bis Oktober

Heute sieht das freilich alles deutlich moderner aus. In Eppingen wird die Einrichtung natürlich auf Höhe der Zeit sein, auch ein McCafé-Bereich ist laut Dennis Schnell geplant.

Der Zeitplan bis zur Inbetriebnahme ist ambitioniert. Durch das erprobte Verfahren und die bekannten Abläufe darf allerdings mit Fug und Recht davon ausgegangen werden, dass die Eröffnung der Filiale in Eppingen Ende Oktober 2026 genauso klappt, wie es aktuell vorgesehen ist.

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9 Kommentare zu „Das goldene M ist da – Eppingen bekommt einen McDonald’s“

  1. Wer braucht denn so was ?
    Mc Donalds und Automaten und dann jammern wenn „der Ochsen“ Pleite geht.
    Mahlzeit, da ess ich doch lieber bei Muttern.

  2. Nun ja, wenn die Gerüchte die es in Heidelsheim gibt zutreffen dann soll auf dem Gelände beim Jeanslager auch ein solcher Freßtempel seine Tore öffnen. Und ja, Herr Rausch wir warscheinlich noch von altem Schroth und Korn. FastFood ist für mich eine Verarsche des Magens. Von PizzaHut, das mit großen Brimborium eröffnet wurde hört man NIX mehr.

  3. Mich freut es. Jedem dass seine, wenn der Wunsch oder der Bedarf nicht vorhanden wären, würden wohl kaum neue Restaurants eröffnen. Und was das Sterben der Ochsen angeht – nicht schön, aber den Mekkes gab es auch schon damals in Deutschland, also hat auch beides nebeneinander funktioniert. Angebot regelt, Nachfrage auch. Leben und leben lassen, wem es nicht schmeckt, der geht einfach woanders essen. Peace

  4. Mir hätte eine funktionierende Softeismaschine von McDonald’s genügt 😅

    Leider wird es unumgänglich zu einer erhöhten Müllverschmutzung kommen, dieses Bild zeigte sich bisher bereits bei andere Fastfood Filialen verschiedener Ketten.

    Die Zutaten aller Produkte, hat sich seit Neunzigern stark verändert. Dahinter steht kaum Qualität. Jeder Personist natürlich Frei überlassen, welche Produkte man zu sich nimmt.

  5. McCafe um sich zu treffen und etwas verweilen und auf die Eismaschine, darauf kann ich mich freuen.

    Der Rest ist uninteressant, da die Produktqualität zu wünschen übrig lässt.

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