Laubbäume verfärben sich bereits herbstlich – der wirksamste Schutz vor Waldbränden beginnt beim richtigen Verhalten der Waldbesucherinnen und Waldbesucher
Kreis Karlsruhe PM. Die Hitzewellen und wochenlange Trockenheit lassen inzwischen auch das Laub vieler Bäume im Landkreis Karlsruhe welken. In den Waldgebieten entlang des Rheins ist die Bodenfeuchte seit März kontinuierlich zurückgegangen. Insgesamt sind die Waldböden im Landkreis bis in tiefere Schichten ausgetrocknet.
Der Wald im Landkreis Karlsruhe besteht zu etwa 75 Prozent aus Laubbäumen und zu 25 Prozent aus Nadelbäumen, die überwiegend gemischt sind. „Praktisch in allen Waldgebieten des Landkreises können wir jetzt eine herbstlich anmutende Verfärbung der Laubbäume beobachten“, berichtet Forstamtsleiter Martin Moosmayer. Besonders stark betroffen sind die Hardtwaldungen, in denen fast alle Baumarten Absterbe-Erscheinungen aufweisen. Aber auch im Kraichgau und in den Buchengebieten des Schwarzwaldes zeigen die Bäume deutliche Schäden.
Durch die anhaltende Trockenheit und das inzwischen vielfach trockene Laub auf dem Waldboden besteht weiterhin eine hohe Waldbrandgefahr. Das Forstamt appelliert deshalb an alle Einwohnerinnen und Einwohner, sich beim Aufenthalt im Wald besonders verantwortungsbewusst zu verhalten, denn der wirksamste Schutz vor Waldbränden beginnt beim richtigen Verhalten der Waldbesucherinnen und Waldbesucher.

- Im Wald gilt vom 1. März bis 31. Oktober ein gesetzliches Rauchverbot.
- Offenes Feuer ist im und am Wald grundsätzlich verboten. Ausnahmen gelten ausschließlich für offiziell ausgewiesene Feuerstellen. Aber auch an den erlaubten Stellen muss das Feuer immer beaufsichtigt und vor dem Verlassen unbedingt vollständig gelöscht werden. Mitgebrachte Grillgeräte dürfen nicht verwendet werden.
- Offenes Feuer außerhalb des Waldes muss grundsätzlich mindestens 100 Meter vom Waldrand entfernt sein.
- Fahrzeuge dürfen nicht auf trockenem Gras oder in Waldflächen abgestellt werden.
- Keine Zigarettenkippen oder andere glimmende Gegenstände wegwerfen.
- Bereits kleine Rauchentwicklungen oder Brände sollten unverzüglich über den Notruf 112 gemeldet werden. Waldbrände können sich sehr schnell entwickeln.
- Wer einen Brand entdeckt, sollte möglichst genaue Angaben zum Ort machen und die Einsatzkräfte einweisen. Hilfreich sind dabei Rettungspunkte oder die App „Hilfe im Wald“.
Neben der Waldbrandgefahr nehmen auch die sogenannten waldtypischen Gefahren zu. Dazu gehören insbesondere das unkontrollierte Abbrechen vertrockneter Äste aus den Baumkronen sowie das Umstürzen abgestorbener Bäume.
„Gerade die durch die Trockenheit schon geschädigten Waldgebiete sind mit mehr Vorsicht zu betreten“, rät Martin Moosmayer. Auch noch grünbelaubte Äste können aufgrund der Trockenheit unvorhersehbar abbrechen und stellen damit eine erhöhte Gefahr dar.
In den kommenden Wochen wird es im Wald häufiger zu kurzfristigen Sperrungen von Waldwegen kommen. Diese sind erforderlich, um durch Borkenkäfer befallene Nadelbäume oder durch Trockenschäden geschädigte Laubbäume zu fällen.
Das Forstamt bittet Waldbesucherinnen und Waldbesucher um Verständnis für diese Maßnahmen und darum, die angeordneten Sperrungen unbedingt einzuhalten.
Mitteilung des Landkreises Karlsruhe
Und was tun wir ?? Symptome bekämpfen !! Ist es zu Heiss ?? Klimaanlage rein :)
Was passiert dann ?? Die Aussenwelt heizt sich noch mehr auf :-) Denke isch Glücksach , also weiter so ……
So ist es, wirklich was gemacht wird nix!!!
Immer so weiter wie bisher und immer mehr!
Und die Natur bleibt auf der Strecke!
Am Ende bleibt dem Menschen nichts weiteres übrig, als Symptome zu bekämpfen oder besser gesagt, sich technologisch, wirtschaftlich und agrartechnisch auf die neuen Begebenheiten einzustellen. Zurückdrehen lässt sich der Wandel nicht (auch wenn das gerne so dargestellt wird) und wo wir im Wandel stehen, kann niemand beantworten … da wird noch einiges kommen.
Man kann also einerseits meckern und jammern oder endlich mal die Ärmel hochkrempeln und sich anpassen! Das war eigentlich mal die Stärke des Menschen … jetzt kann er nur noch jammern!
Technologisch, wirtschaftlich und agrartechnisch einstellen. Mit dem Konzept ruiniert der Mensch seit 150 Jahren sein Umfeld, seine Umwelt, seine Mitwelt. Unterm Strich ist alles Energie und wenn du immer mehr Energie verbrauchst, als du herausbekommst, dann kollabiert der Kreislauf. Genau da sind wir jetzt. Das System Erde/Klima ist aus den Fugen und leider potenzieren sich die Dinge. Allein durch die endlose Flächenversiegelung gelangt kein Wasser mehr flächendeckend ins Grundwasser. Wasserschutzgebiete wurden massenhaft aufgegeben um Industriegebiete und Infrastruktur zu erschließen. Das rächt sich jetzt. Feldgehölze wurden wegplaniert, damit hochsubventionierte Agrarmaschinen riesige „Schläge“ bearbeiten können. Jetzt liegt die Erde offen und trocknet aus. Wehe eine Gewitterzelle kommt. Gondelsheim lässt grüßen. Agroforst könnte ein Teil der Lösung sein, der Schutz der Grundwasserspeicher, Entsiegelung sowieso.
Das weiß man alles. Nur keiner machts, denn die Lobby ist zu groß. Die schreit nach Dieselsubvention und weiter so, sonst wird sie nicht mehr gewählt. Sicher müssen wir die Ärmel hochkrempeln, doch Muskeln allein machens nicht, wir brauchen Hirnschmalz und vor allem die Besinnung auf Naturkreisläufe.