Bretten plant sein grünes Morgen

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Die Gartenschau als erster Schritt in Richtung eines ganz neuen Stadtkonzeptes

Bretten an einem schönen Samstagmorgen im Juni 2020. Inmitten eines blühenden Blütenmeers in Töpfen und Schubkarren vor dem Melanchthonhaus, wirbt die versammelte Creme de la Creme aus dem Rathaus, inklusive OB, BM, Direktoren und Amtsleitern für die Brettener Gartenschau ab 2031, für deren Austragung man den eigenen Hut in den Ring geworfen hat. Sollte man es schaffen die Jury für Bretten einzunehmen, geht es bei der Austragung der Gartenschau aber nicht um ein schnelles Strohfeuer aus Blumenkübeln, Springbrunnen und drapierte Farbtupfern hier und da, sondern vielmehr um den Startschuss Bretten fit für eine neue urbane Zukunft zu machen. Eine lebensfähige Stadt muss mit der Zeit gehen, sich am Lebenswandel der Menschen orientieren und neuen Konzepten – von der Mobilität bis hin zur Wohnkultur Raum verschaffen. Bretten bietet Raum für vielfältige Projekte

Bretten hat sich in seinen 1250 Jahren schon mehrmals neu erfunden und sich stets den Gegebenheiten angepasst, doch um die alte Stadt fit für ein ökologisches, nachhaltiges und dabei innovatives und lebenswertes Morgen aufzustellen, gibt es noch einige Stellschrauben an denen gedreht werden kann und sollte. Das nun vorgestellte Konzept für die Gartenschau und das Bretten der Zukunft, zieht hierbei auch alle Register. Die Verbannung des längst eskalierten PKW- und LKW-Verkehrs aus der Innenstadt, die komplette Neugestaltung der Infrastruktur, die Erschließung von bisher genutzten Naherholungsmöglichkeiten für die Menschen und die Umsiedlung von flächenintensiven Industrie- und Gewerbebetrieben in die Peripherie.

Es sind ambitionierte Pläne die das Team der Brettener Gartenschau-Bewerbung auf die Beine gestellt hat. Vieles davon muss intensiv diskutiert und vor allem mit den Menschen in der Stadt besprochen und durchgeplant werden – doch die Zeit steht bekanntlich nicht still und der stete Fortschritt und der gesellschaftliche Wandel fordern ihren Tribut. Für halbgare Lösungen oder Flickwerk ist in solch einer Konstellation kein Platz – dass das nun vorgestellte Konzept für das Bretten von Morgen weit greift, ist daher nur richtig und wichtig.

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Ein Gedanke zu „Bretten plant sein grünes Morgen“

  1. Oh je ….der Flächenfraß geht um …schöne Neue Welt :( :Die Erschließung von bisher genutzten Naherholungsmöglichkeiten für die Menschen und die Umsiedlung von flächenintensiven Industrie- und Gewerbebetrieben in die Peripherie.

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