Umweltminister Franz Untersteller in Karlsdorf-Neuthard

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Aktiv für den Klimaschutz: Bürgermeister Sven Weigt, Umweltminister Franz Untersteller, AOK-Vorstandsvorsitzender Johannes Bauernfeind und AOK-Geschäftsführer Harald Röcker griffen im „Kammerforst“ in Karlsdorf-Neuthard zum Spaten. (Foto: Thomas Huber)

10.000 Quadratmeter AOK-Wald

Karlsdorf-Neuthard (hut) „Großer Bahnhof“ beim Waldsportplatz des Turnvereins Neuthard im Kammerforst Karlsdorf-Neuthard mit prominentem Besuch: Dort nahmen jetzt Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller, Bürgermeister Sven Weigt und der Vorstandsvorsitzende der AOK Baden-Württemberg Johannes Bauernfeind den Spatenstich für die Aktion „10.000 Quadratmeter AOK-Wald“ vor.

„Wir sehen bereits heute, dass der Klimawandel spürbare negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Einwohner hat“, betonte Bauernfeind. Gerade ältere und gesundheitlich vorbelastete Personen seien durch die zunehmende Zahl von sommerlichen Hitzeperioden besonders gefährdet. Die AOK sehe sich der ganzheitlichen Gesundheit des Menschen verpflichtet und fördere deshalb ganz bewusst die Hege und den Ausbau des Waldes im Rahmen der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg.

AOK-Geschäftsführer Harald Röcker verwies auf das Ziel der AOK Baden-Württemberg, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu agieren. Der AOK-Wald sei ein Teil des im Jahr 2013 gestarteten Umweltprogramms „greenAOK“. Bürgermeister Sven Weigt hob die unverzichtbare Klimaschutz- und Naherholungsfunktion des Waldes hervor. Gerade die jüngsten, weitflächigen Rodungen im „Kammerforst“, die wegen kranker und abgestorbener Bäume unumgänglich gewesen seien, zeigten deutlich, wie sehr der Wald unter der seit Jahren anhaltenden zu trockenen Witterung leide. Auch die Gemeinde unterstütze solche Aktionen daher sehr gerne, habe bereits eigene initiiert und fördere auf vielen Gebieten einen nachhaltigen Klima- und damit Gesundheits- und Umweltschutz, hieß es.

Umweltminister Franz Untersteller verwies auf das hohe Engagement des Landes, auch in finanzieller Hinsicht, um den Klimaschutz voranzubringen. Die Entwicklung und Förderung umweltfreundlicher Technologien, Hochwasserschutz, nachhaltige Forstwirtschaft und einiges mehr nannte er exemplarisch für die Bestrebungen der Politik, im Zusammenwirken mit den Akteuren vor Ort die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen, zu erhalten und auszubauen.

Dem Wald als „grüne Lunge“ und Sauerstoffproduzenten komme dabei eine herausragende Bedeutung zu. Fachkundige Hege, die Analyse von Auswirkungen des Klimawandels und die Nachpflanzung mit robusten Baumarten seien Bausteine zu seiner Erhaltung und Förderung. Auf einer gerodeten Fläche unweit des Waldsportplatzes im Kammerforst schritten die Vertreter von Politik und Gesundheitskasse anschließend zur Tat und pflanzten den ersten Baum, dem viele weitere folgen sollen.

Redaktion: Thomas Huber / Bürgermeisteramt Karlsdorf-Neuthard

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