Überwiegend positive Bilanz der Polizei nach Faschingsumzügen am Wochenende

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Alkoholkonsum von Jugendlichen fordert Jugendschutzteams

Nach zehn Faschingsumzügen in der Zeit von Freitagabend bis Sonntagnachmittag kann das Polizeipräsidium Karlsruhe in seinem Zuständigkeitsbereich insgesamt ein positives Fazit ziehen. Beginnend mit dem Nachtumzug in Langenbrücken am Freitag folgten am Samstagnachmittag in Philippsburg, Östringen und Schöllbronn entsprechende Veranstaltungen. Am Sonntag fanden darüber hinaus Umzüge in Durlach, Forchheim, Karlsdorf-Neuthard, Hambrücken und Rheinhausen statt. Insgesamt gesehen kann die Polizei ein überwiegend ruhiges Faschingswochenende vermelden bei teils keinen oder nur geringfügigen Störungen.

Neben vereinzelten Delikten von gefährlicher und einfacher Körperverletzung sowie Widerstandshandlungen fallen allerdings immer noch viele Jugendliche durch übermäßigen Alkoholkonsum auf. Insbesondere beim Durlacher Umzug mit geschätzten 60.000 Besuchern hatten am Sonntagnachmittag die Jugendschutzteams bei über 450 Ansprachen alle Hände voll zu tun. Von 28 zugeführten alkoholisierten jungen Menschen wurde 24 den Eltern überstellt. Im Vorfeld von sich anbahnenden Auseinandersetzungen unter alkoholisierten Jugendlichen verhängten die eingesetzten Beamten 57 Platzverweise.

Bis an knapp zwei Promille heranreichende Alkoholwerte junger Menschen beider Geschlechter waren bei den verschiedenen Umzügen mehrfach zu verzeichnen. Bei solchen Alkoholwerten ist nicht nur die Gesundheit in Gefahr, sondern auch der möglicherweise in diesem Alter schon vorhandene oder noch in Aussicht stehende Führerschein. Das Polizeipräsidium Karlsruhe reagiert entsprechend und weist darauf hin, dass bei Verdacht auf eine Konsumgewohnheit von Alkohol entsprechende Meldungen an die zuständigen Führerscheinstellen vorgelegt werden.

Quelle: Mitteilung der Polizei (ots-Originalmeldung)

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