Eppinger Figurentheater zieht in die alte Sparkasse um

Das Kulturangebot des Eppinger Figurentheaters läuft ab 2019 in der alten Sparkasse in der Kaiserstraße/Ludwig-Zorn-Straße weiter, von rechts: Oberbürgermeister Klaus Holaschke, Heidi Callewaert-Zotz und Thomas Zotz vom Figurentheater.
Die bisherige Spielstätte des Eppinger Figurentheaters, das Schwanengebäude in der Bahnhofstraße, wird als Treffpunkt Baden-Württemberg für die Gartenschau im Jahr 2021 benötigt. Nächstes Jahr beginnen die Umbauarbeiten. Übergangsweise wird das Figurentheater in die ehemalige Sparkasse in der Kaiserstraße/Ludwig-Zorn-Straße umziehen.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 20. November den Grundsatzbeschluss gefasst und 90.000 Euro für den Umbau der alten Sparkasse bereitgestellt. „Das Eppinger Figurentheater strahlt als Aushängeschild der Stadt weit über unsere Region hinaus“, betonte Oberbürgermeister Klaus Holaschke. Die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit habe nie in Frage gestanden. „Wir wollen dieses wertvolle Kulturangebot nun an anderer Stätte weiter aufrecht erhalten“, so das Stadtoberhaupt weiter. Als endgültige Unterbringung ist das Kesselhaus vorgesehen.

Die neue Heimat des Figurentheaters gegenüber der Grundschule im Rot

Die neue Spielstätte in der alten Sparkasse ist barrierefrei. Parkplätze stehen im neuen Parkhaus zur Verfügung. Ende März wird der letzte Vorhang des Eppinger Figurentheaters im Schwanen fallen. Dann steht der Umzug in die alte Sparkasse an, die die Stadt gemeinsam mit dem ehemaligen Pflegeheim erworben hat. Ein Großteil der Kosten fällt für brandschutzrelevante Maßnahmen für spätere Nutzungen an. Mit 15.000 Euro schlägt ein WC-Container zu Buche, der nach Ende des Provisoriums beispielsweise auch bei Veranstaltungen der Stadt eingesetzt werden kann. Weil keine ausreichend große Toilettenanlage im Gebäude zur Verfügung steht, wird der Container mit dem Gebäude wetterfest verbunden. Die ehemalige Schalterhalle der alten Sparkasse wird zu Foyer, Zuschauerraum und Bühne. Der Großteil der erforderlichen Räume des Figurentheaters wird in der Stadtvilla abgebildet. Dort können der Fundus, die Werkstatt, eine Kreativwerkstatt und ein Büroraum eingerichtet werden. Das Dachgeschoss der Villa dient für den Malort, das Kreativangebot sowie als Gastzimmer für auswärtige Künstler. Statt der bisher üppigen 660 Quadratmeter im Schwanen stehen dem Figurentheater künftig knapp 500 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Ein Problem ist die 3,40 Meter hohe Schalterhalle. Einige Stücke können dort nicht mehr gespielt werden, vor allem Produktionen, die einen hohen Bühnenraum erfordern. Statt 120 finden künftig nur noch 80 Besucher Platz. Heidi Callewaert-Zotz und Thomas Zotz vom Figurentheater können mit diesen Kompromissen leben. Rund 18.000 Euro bringt das Theater selbst als Investitionen mit ein.

Reddaktion: Sönke Brenner

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