Betrunkene Jugendliche stören Grötzinger Narrensprung

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Mehrere Polizisten bei einer Veranstaltung - Symbolbild / Archiv - Redaktion

Mehrere stark alkoholisierte Teenager bei Polizeikontrolle auffällig

Die Bilanz der Karlsruher Polizei zur siebten Ausgabe des Grötzinger Narrensprungs, fällt in diesem Jahr mehr als durchwachsen aus. In einer aktuellen Presseinformationen schildern die Beamten die Vorfälle vom Wochenende aus ihrer Sicht:

Am Sonntag fand der Grötzinger Narrensprung zum siebten Male statt. Pünktlich um 14.11 Uhr startete der Umzug mit 66 Fastnachtsgruppen und ca. 1500 Teilnehmern. Mehr als 9000 Zuschauer säumten die Strecke. In mehreren Kleingruppen waren auch ca. 2000 Jugendliche und junge Erwachsene im Bereich der Umzugsstrecke, die offensichtlich keinerlei Interesse am eigentlichen Faschingstreiben hatten.

Mit zunehmender Alkoholisierung wurde die Stimmung zwischen den einzelnen Gruppen aggressiver. Von den eingesetzten Jugendschutzteams wurden 627 Ansprachen durchgeführt und in 122 Fällen alkoholische Getränke entsorgt. 24 Jugendliche mussten den Eltern überstellt werden. Bei einem 16-Jährigen wurden 2,12 Promille und bei einer 15-Jährigen 1,78 Promille gemessen.

Insgesamt kam es zu drei Körperverletzungsdelikten, zwei Sachbeschädigungen, zwei Verstößen gegen das Waffengesetz, drei Beleidigungen von Polizeibeamten und zwei Widerstandshandlungen. Es mussten 22 Platzverweise ausgesprochen werden. Drei Personen wurden aufgrund ihrer Alkoholisierung zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (ots / Polizei Karlsruhe)

Aus dem Archiv: Bereits im vergangenen Jahr hatten betrunkene Jugendliche die Veranstaltung massiv gestört

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2 Gedanken zu „Betrunkene Jugendliche stören Grötzinger Narrensprung“

  1. Auch wenn die Polizei hier mal wieder Ross und Reiter nicht beim Namen nennen will, dürfte jedem geistig mündigen Zeitgenossen, der die letzten Jahre nicht in einer Höhle verbracht hat, sofort klar werden, welchem Kulturkreis die überwiegende Mehrheit dieser „alkoholisierten Jugendlichen“ angehörte. Vergleichbare Meldungen häufen sich dieser Tage wie der sprichwörtliche Sand am Meer und machen deutlich, in welche Richtung sich unser Land entwickelt und in wessen Händen oft heute schon die Gestaltungshohheit öffentlicher Großveranstaltungen liegt. Am Beispiel dieser Fastnachtsveranstaltung lässt sich einmal mehr trefflich erkennen, dass bald, im wahrsten Sinne des Wortes, Schluss mit Lustig ist!

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