Innerhalb von zwei Tagen haben sich in unserer Region zwei Unfälle auf Bahnstrecken ereignet, bei denen Männer von Zügen erfasst wurden.
In der Nacht auf Sonntag wurde ein 37-jähriger Mann bei Karlsdorf-Neuthard bei einem Zusammenstoß mit einem Zug tödlich verletzt. Nach Angaben der Polizei erfasste ein in Richtung Bruchsal fahrender Zug den 37-Jährigen gegen 02:15 Uhr nahe der Haltestelle Karlsdorf. Der Mann erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch vor Ort verstarb. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der genauen Todesumstände aufgenommen; Hinweise auf Fremdeinwirkung liegen derzeit nicht vor.
Nur wenige Kilometer entfernt, am Haltepunkt Bruchsal-Untergrombach, wurde am Montagabend (2. November) gegen 17:45 Uhr ein 71-jähriger von einem Zug erfasst und schwer verletzt, nachdem er zuvor unbefugt die Gleise zwischen den Bahnsteigen überquert hatte. Wie die Bundespolizei mitteilte, leitete der Triebfahrzeugführer des herannahenden IC nach Erkennen des Mannes unverzüglich eine Schnellbremsung ein, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Der Verletzte wurde durch einen alarmierten Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Die Bundespolizei warnt immer wieder davor, Gleise an nicht dafür vorgesehenen Stellen zu überqueren. Züge fahren mit sehr hohen Geschwindigkeiten, auch außerhalb des ausgeschilderten Fahrplans, und können aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht sofort zum Stillstand gebracht werden.