Applaus und Pfiffe für geplanten Windpark Lußhardt

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Das Großprojekt von Wirsol polarisiert

Der Ausbau von Windkraftanlagen in Baden-Württemberg stockt. Ende 2018 lieferten 720 von ihnen erneuerbaren Strom, zumindest dann wenn Wind herrscht, Tendenz fallend. Geht es nach dem Willen der Landesregierung sollen aber bald deutlich mehr Windräder im Land errichtet werden. Die neue Auflage des Windatlas, einer Art Übersicht wo entsprechende Anlagen sinnvoll und wirtschaftlich wären, sieht neuerdings doppelt so viele Flächen vor wie noch der Vorgänger aus dem Jahr 2011.

Auch in unserer Region laufen die Planungen für solche Anlage. Der Windpark Lußhardt sieht auf den Gemarkungen von Waghäusel, Bad Schönborn und Kronau die Errichtung von 10 Windkraftanlagen mit jeweils einer Gesamthöhe von 238,5 Metern, einem Rotordurchmesser von 149 Metern und einer Nennleistung von 4500 Kw vor. Gebaut werden soll er vom Waghäuseler Unternehmen Wirsol, einer Tochter der wircon GmbH. Diese hatte 2013 eine entsprechende Ausschreibung des landeseigenen Betriebes ForstBW gewonnen.

Am Dienstagabend informierte das Unternehmen sowie zahlreiche Experten und Gutachter über das Projekt, welches in der Bevölkerung seit Bekanntwerden der Pläne kontrovers diskutiert wird…. Wir waren mit der Kamera vor Ort!

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6 Gedanken zu “Applaus und Pfiffe für geplanten Windpark Lußhardt”

  1. Die installierte Leistung ist mit 45MW angegeben.
    Damit sollen 22.000 Haushalte versorgt werden können, wird gesagt.
    Geht man von einem Energieverbrauch/Haushalt von 3MWh/Jahr aus so müsste man für 22.000 Haushalte eine Energie von 66.000 MWh/Jahr erzeugen bzw. wandeln – dafür benötigte man eine kontinuierliche Leistung von 7,5 MW über 8760h.
    Kann der Windpark das ?
    Installiert 45MW, aber wie viele Stunden im Jahr sind die verfügbar ? Vermutlich nie.
    7,5 MW sind ca. 0,5 % der Leistung von KKP2.
    Um KKP2 zu ersetzen bräuchte man demnach ca. 200 Lusshardt-Windparks.
    RDK8 – 900MW – > 120 Lusshardt-Windparks.
    Anteil an Stromerzeugung in BW:
    Kernenergie derzeit 35%, Kohle 30,6%
    Da hat das sich nach Weltrettung sehnende Volk von D noch sehr viel zu tun um das zu ersetzen.
    Total sum Strom-Erzeugung BW : 63,3 TWh (2015)

  2. Die Veranstaltung ist zu vergleichen mit einer Verkaufsschau für Küchenmaschinen, welche im Grunde genommen niemand wirklich braucht. Denn in der Vergangenheit hat die Energieversorgung ohne die planlose Planwirtschaft der Regierung bis 2001, in der freien Marktwirtschaft funktioniert. Die Behauptung von A.M. 1995, dass CO2 ein Giftgas sei, mit welchem man die halbe Menscheit ausrotten könne, eröffnete in Verbindung mit Fukushima, ohne Begründung, aus der Kernenergie auszusteigen. Schaden 2 Bill.€. Schweden verlängerte die Laufzeiten ihrer KKW’S auf 60 Jahre!!!
    Mit einer nicht nachweisbaren menschverursachten Klimahysterie gab es noch die Energiewende ohne jedes Konzept, allein mit der Hoffnung verbunden, dass es der Wind und die Sonne (weder in 100 noch in 1000 Jahren) richten könnten. Dass hierfür nicht einmal 30 oder 60 tausend WEA’s dies richten können liegt an der volatilen Wind und der Sonne über ganz Europa. Deshalb bedarf einer 2. Energieversorgung zum fast doppelten Preis.
    Die Quintessenz der irrationalen Ideologiepolitik beruht auf der Absicht, den Bürger über Gesetze zu Investitionen die letzten Spargroschen in den Wirtschaftskreislauf zu buttern, um subventionierte Arbeitsplätze und Steuern zu generieren.
    Wir nudeln so nur noch im eigenen Saft!
    Mfg. v. K.- H. Geiger

  3. Man rechnet grob mit 2.000 Volllaststunden für eine Windenergie Anlage, damit kommt man dann auf 90.000 MWh. Die 22.000 Haushalte sollten also locker abgedeckt werden können.

  4. Es ist interessant, wie wir Wahlbürger uns durch Polit- Ideologien vorgaukeln lassen, dass wir die CO2- frei elektrische Energie erzeugenden Kernkraftwerke abschalten lassen und nun sollen wir aber das nun nicht mehr eingesparte CO2 als das natürliche Pflanzendüngemittel, anderweitig einsparen!?
    Ist das nicht schon ein absurdes Politik- Theater?
    Hallo, glauben die Politiker aller Couleur, wir seien mit dem Klammersack gepudert?
    Dass die Lungenatmer, dazu zählen wir, der Mensch und Tier zwar 0,04 Vol.% ein- aber 100 mal mehr ausatmen, liegt doch das Einsparpotential bei uns selber, einfach aufhören zu atmen!? Dann brauchen wir auch keine WEAnlagen mehr!?

  5. Zu Martin W (irsol?)
    Wer ist man, als Rechner? Woher stammen diese „groben 2000 Std. Volllast/Jahr bei welchen Windgeschwindigkeiten?“ Weshalb nehmen Sie grob nicht 3000 oder 4000 an? Wem nützen Falschannahmen ohne konkrete Messungen?
    Im 10 – Jahresmittel werden 1651 Std. genannt, wohlgemerkt in nördlichen, flachen Topografien!
    Hier kann m.E. mit höchstens 1400 Volllaststunden pro Jahr gerechnet werden, wohlbemerkt bei Wind mit ca. 60 km/h!!! Bei welchen Windvorzugsrichtungen West oder Süd-Süd-West, auch immer.
    Mfg. von K.- H. Geiger

  6. Das folgende Rechenbeispiel (Daten 2014) ist nicht von mir, ich habe es nachvollzogen.
    397 WKA installiert (BW), installierte Leistung 678 MW
    In 11/2014
    haben alle WKA 40.842 MWh erzeugt.
    Pro Tag wären das in 11/2014 – 1.361 MWh
    Die installierten 678MW müßten, wenn sie in Volllast liefen das in 2,01 h erzeugen.
    Daraus ergäben sich 2,01 Vollaststunden / Tag
    Hochgerechnet auf 365 Tage wären das 730 Volllaststunden / Jahr.
    Betriebsdaten können evt. Beim ÜNB TransnetBW abgefragt werden.

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