von Carmen Krüger / Stadt Kraichtal
Am vergangenen Sonntag, Palmsonntag -exakt eine Woche vor Ostern-, fand im Ersten Deutschen Zuckerbäckermuseum in Kraichtal das beliebte „Osterhasengießen“ statt, welches zahlreiche Besuchende anlockte. Unter dem Motto „Ostern im Zuckerbäckermuseum“ konnten die Gäste eine Vielzahl von liebevoll gestalteten Ostergeschenken entdecken und erwerben. Von bunten Schokoladen-Eiern über kunstvoll dekorierte Osterkörbchen, Hasen in allen Größen bis hin zu handgefertigten Pralinen – die Auswahl ließ keine Wünsche offen und sorgte für strahlende Gesichter bei Groß und Klein.
Ein besonderes Highlight war die beeindruckende Vorführung, bei der die Kunst des Schokohasen-Gießens live demonstriert wurde. Die erfahrene Konditormeisterin der Bäckerei Steidle aus Hambrücken, Daniela Herzog, zeigte den Zuschauern Schritt für Schritt, wie aus flüssiger Schokolade die beliebten Schokohasen entstehen. Die Anwesenden hatten die Möglichkeit, der Expertin über die Schulter zu schauen und mehr über die verschiedenen Techniken und Geheimnisse der Schokoladenherstellung zu erfahren.
Viele Familien und Freunde waren der Einladung der Stadt Kraichtal und des Heimat- und Museumsvereins gefolgt und genossen die Zeit miteinander, während sie die süßen Köstlichkeiten probierten. Pünktlich um 14 Uhr begann dieStadtführung durch Karl-Heinz Glaser, 1. Vorsitzender des Heimat- und Museumsvereins, der Interessierte durch den historischen Ortskern führte. Kraichtals Stadtoberhaupt Tobias Borho kam zu Fuß vom Kraichtaler Weinwandertag und stattete dem Museum einen Besuch ab. Auch das Badische Bäckereimuseum und das nahegelegene Graf-Eberstein-Schloss sowie das Apotheken-Museen freuen sich über zahlreiche Gäste.
Insgesamt war die Veranstaltung ein voller Erfolg und bot eine wunderbare Gelegenheit, sich auf das bevorstehende Osterfest einzustimmen und im benachbarten Schloss-Café auch noch ein Stück Kuchen mit eine Tasse Kaffee zu genießen. Das Zuckerbäckermuseum hat einmal mehr bewiesen, dass es nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch des Genusses und der Freude ist. Die Veranstalter bedanken sich bei allen Beteiligten, die vor und hinter den Kulissen zum Gelingen des Tages beigetragen haben, auch bei den Anwohnern des Museumsstädtchens für eventuelle Beeinträchtigungen.