Hitzewochenende am Wasser – Lebensretter stark gefordert

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Am zurückliegenden Wochenende mit extremen Temperaturen von über 40 Grad waren die Wasserrettungskräfte in der Region stark gefordert. Wie aus einer Pressemitteilung des DLRG Bezirks Karlsruhe hervorgeht, führten die enorme Zahl an Badegästen und teils riskantes Verhalten innerhalb von nur 36 Stunden zu einer Reihe von Alarmierungen an den Badeseen sowie an der Alb. Trotz intensiver Präventionsarbeit im Vorfeld mussten die Einsatzkräfte mehrfach zu teils lebensbedrohlichen Situationen ausrücken.

Der Samstag begann mit einer groß angelegten Suche am Philippsee in Bad Schönborn, wo vier Personen als vermisst gemeldet wurden. Sie konnten glücklicherweise alle wohlauf aufgefunden werden. Direkt im Anschluss folgte am selben See die Rettung einer Person nach einem Ertrinkungsunfall, die nach der Bergung durch ein DLRG-Rettungsboot ambulant versorgt werden musste. Am späten Abend gab es zudem Alarm am Baggersee Spöck in Stutensee wegen einer vermissten Schwimmerin, die jedoch nach kurzer Suche unversehrt im Wasser entdeckt wurde.

Der Sonntag startete bereits kurz vor 7 Uhr morgens mit einem weiteren Einsatz am Philippsee. Dort gaben zwei herrenlose Fahrräder und Handtücher am Strand Anlass zur Sorge. Eine großflächige Suche mit vier Rettungsbooten, Sonartechnik und einem Wasserortungshund blieb ergebnislos und musste nach anderthalb Stunden abgebrochen werden. Am Nachmittag kam es schließlich in Ettlingen zu einem tragischen Vorfall, als Strömungsretter eine leblose Person aus der Alb bargen, bei der trotz aller Bemühungen nur noch der Tod festgestellt werden konnte.

Angesichts dieser Ereignisse mahnt die Einsatzleitung zu mehr Aufmerksamkeit und Eigenverantwortung am Wasser. Wichtige Baderegeln wie das Vermeiden von Alkohol, das langsame Abkühlen vor dem Schwimmen sowie die lückenlose Aufsicht von Kindern sollten dringend beachtet werden, um solche Notlagen zu verhindern.

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