Hausärztliche Versorgung in Heidelsheim

|

Die Fürst Stirum Klinik plant zum 1. Dezember 2026 vor dem Hintergrund der laufenden Generalsanierung der Bruchsaler Klinik eine Außenstelle des medizinischen Versorgungszentrums in Heidelsheim

Bruchsal/Heidelsheim, 22. Oktober 2026 – Die hausärztliche Versorgung in Heidelsheim soll zum 1. Dezember 2026 als Außenstelle des Medizinischen Versorgungszentrums der Bruchsaler Kliniken weitergeführt werden. Die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe, die Stadt Bruchsal und der Landkreis Karlsruhe arbeiten gemeinsam daran, die dafür notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.

Die Planung steht vor dem Hintergrund der laufenden Generalsanierung der Bruchsaler Klinik, die zur Aufrechterhaltung der Patientenversorgung aus Platzgründen eine Teilauslagerung des Medizinischen Versorgungszentrums erforderlich macht. Dies wird es ermöglichen, am Standort Heidelsheim auch örtliche hausärztliche Versorgungskapazitäten zur Verfügung zu stellen.

Die abschließende Entscheidung des Aufsichtsrats im November bildet die Grundlage für die weitere Umsetzung. Bis zum geplanten Start sind noch einzelne organisatorische und rechtliche Fragen zu klären. Die Einrichtung der Außenstelle ist im Zuge der anstehenden Umbaumaßnahmen vorgesehen.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit unseren Partnern eine tragfähige hausärztliche Perspektive für Heidelsheim zu entwickeln. Der geplante Start zum 1. Dezember 2026 steht unter dem Vorbehalt der Entscheidung des Aufsichtsrats und der Klärung der noch offenen Fragen“, erklärt Roland Wather, der Klinikgeschäftsführer der RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe. Weitere Praxisübernahmen seien derzeit jedoch nicht geplant, so die Klinik.

Die RKH Kliniken bedauern, dass Frau Dr. Sneja Ivanova ihre Praxis Ende November 2026 schließen wird, und danken ihr ausdrücklich für ihren langjährigen und engagierten Einsatz für die Menschen in Heidelsheim und Helmsheim.

Mit der geplanten Außenstelle soll die hausärztliche Versorgung vor Ort langfristig gestärkt werden. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern auch künftig einen möglichst wohnortnahen Zugang zur medizinischen Betreuung zu ermöglichen.

Mitteilung: Alexander Tsongas – RKH Regionale Kliniken Holding & Services GmbH

Anzeige