Straßenlaternen, Schaufenster, beleuchtete Fassaden: Künstliches Licht hat die Nacht vielerorts zum Verschwinden gebracht. Doch die Aufhellung hat Folgen – nachtaktive Insekten werden angelockt, Fledermäuse bei der Jagd gestört, und Zugvögel verlieren die Orientierung. Mit seinem Jahresthema „Rettet die Nacht!“ möchte der Alternative Ecke e.V. für diese oft unterschätzten Folgen der Lichtverschmutzung sensibilisieren.
Zu dem Thema spricht am Freitag, 20. November, um 19:30 Uhr Biologin Brigitte Heinz im Kelterhaus Ubstadt (Obere Straße 11). Die Expertin vom BUND Heidelberg und Regionalbetreuerin für Fledermausschutz erläutert, wie künstliche Beleuchtung Mensch und Natur beeinträchtigt – und wie sich Lichtverschmutzung durch bewusstere Nutzung reduzieren lässt. Im Fokus stehen dabei auch praktische Ansätze: unnötige Beleuchtung vermeiden, Lampen gezielt einsetzen und Licht nur dort nutzen, wo es tatsächlich gebraucht wird. Denn schon kleine Veränderungen helfen, die natürliche Dunkelheit zu bewahren. Der Eintritt ist frei.
(Quelle: Pressemitteilung Alternative Ecke e.V.)
Interessant übrigens dass in Baden-Württemberg rein ästhetische Fassadenbeleuchtung inzwischen verboten ist.
Aber diverse Privatleute und Firmen beleuchten auch weiterhin ihre Hauswände.