Windpark Süd Bruchsal: Projektierer zieht sich zurück – Bürgerentscheid findet dennoch statt

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Der Projektierer des geplanten Windparks „Bruchsal Süd“ hat überraschend seinen Rückzug erklärt, darüber berichtet die Stadt Bruchsal aktuell in einer Mitteilung an die Medien. Am Freitagabend informierte er demnach die Stadt Bruchsal per E-Mail darüber, dass der ausgehandelte Nutzungsvertrag unabhängig vom Ausgang des heutigen Bürgerentscheids nicht unterzeichnet wird. Die Absage kam für die Stadt unerwartet.

Bürgerentscheid wird trotzdem durchgeführt

Trotz dieser Entwicklung findet der für heute angesetzte Bürgerentscheid wie geplant statt. Die Abstimmung bezieht sich weiterhin auf den Gemeinderatsbeschluss vom 27. Mai 2025, der die Bereitstellung städtischer Waldflächen für den Windpark vorsieht. An Fragestellung und Ablauf des Bürgerentscheids ändert die Entscheidung des Projektierers nichts.

Konditionen und Optionen noch offen

Durch den Rückzug werden nun neue Vertragsverhandlungen mit anderen Projektierern erforderlich. Mit dem bisherigen Partner hatte die Stadt unter anderem feste Einnahmen, eine möglichst umfassende Risikoabsicherung sowie eine breite Bürgerbeteiligung an den Windkraftanlagen vereinbart. Ob vergleichbare Rahmenbedingungen auch mit neuen Partnern erreicht werden können, ist derzeit offen.

Oberbürgermeister Sven Weigt kündigte an, sich bei einem entsprechenden Ausgang des Bürgerentscheids dafür einzusetzen, dass die bislang ausgehandelten Vertragsinhalte Grundlage für die weiteren Verhandlungen bleiben.

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2 Kommentare zu „Windpark Süd Bruchsal: Projektierer zieht sich zurück – Bürgerentscheid findet dennoch statt“

  1. Gibt es eine Begründung, weshalb der Projektierer so kurzfristig aus dem Projekt aussteigt? Das wäre interessant zu wissen, auch für den heutigen Bürgerentscheid. Im Zweifelsfall sind es die Bedingungen, die einen wirtschaftlichen Betrieb nicht zulassen, oder die Lage der geplanten WKR`s die vermutlich doch nicht die notwendigen Mengen Energie umwandeln. Alles Vermutungen, aber mit der schlechten Kommunikation wird wieder Spekulationen Tür und Tor geöffnet.

  2. Mehr weiß man zum jetzigen Zeitpunkt tatsächlich nicht. Sie haben schon recht, die Informationsbasis für diesen Bescheid hat von dieser kurzfristige Aktion sicher nicht profitiert

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