Waldkindergarten in Forst geht an den Start

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v.l.n.r.: Melanie Oberhofer, (Postillon e.V.), Linda Schwabe, Kirsten Schulze (Betreuerinnen), Emil Knil (FW), Bürgermeister Bernd Killinger, Stefan Lenz (Postillon e.V.), Ralf Kemmet (Revierleiter Forst BW), Anke Brecht (Gemeinde Forst), Monika Mohr (CDU), Adrian Schmitt (Bauhofleiter)

Lange Vorbereitungen waren erforderlich, jetzt steht er endlich da, direkt hinter dem Waldspielplatz an der Kronauer Allee, der schöne, neue, grüne Bauwagen. Er ist Zeichen dafür, dass es in der Gemeinde Forst nun auch ab sofort noch einen Waldkindergarten gibt. Bürgermeister Bernd Killinger ist sichtlich froh, dass diese besondere pädagogische Kinderbetreuungsvariante in seiner Gemeinde angeboten werden kann. „Eine Gemeinde, die Forst als Namen trägt, muss unbedingt einen Waldkindergarten im Grünen haben“, schlägt er den Bogen zur Sinnhaftigkeit dieser Neueröffnung. In seiner kurzen Ansprache wies er ausdrücklich darauf hin, dass die Gemeinde Forst – ganz entgegen dem landesweiten Trend – mit zwei kirchlichen und zwei gemeindeeigenen Kindertagesstätten, mit zwei erfolgreich gestarteten TigeR-Gruppen des Tageselternvereins und dem nun eröffneten Waldkindergarten vollumfänglich die gesetzlichen Vorgaben zur Anzahl der Kinderbetreuungsplätze von unter und über Dreijährigen erfüllen kann. „In Forst können wir aktuell jedem Kind einen Betreuungsplatz anbieten“, sagt Anke Brecht, Fachbereichsleiterin im Amt für Kinder, Jugend und Schulen. “Darüber hinaus ist es für eine Gemeinde in der Größenordnung von Forst äußerst bemerkenswert, durch die große Trägervielfalt ein so breites pädagogisches Angebot zu haben.“

Der Willkommensgruß an die beiden Betreuerinnen Linda Schwabe und Kirsten Schulze in Verbindung mit dem Aufstellen des Bauwagens musste zwar – Corona bedingt – in kleinem Rahmen stattfinden, trotzdem wollte man dem Betreiber Postillion e.V und den beiden Erzieherinnen zeigen, wie sehr man sich in Forst auf sie gefreut hat. Stefan Lenz, der geschäftsführende Vorsitzende des Postillon e.V sprach über die kleinen Schwierigkeiten, die man auf der Zielgeraden noch überwinden musste. „Gerade durch die hohen Auflagen die man als Betreiber einer Kinderbetreuungseinrichtung erfüllen muss, hat sich unser Postillon e.V. als zuverlässiger Partner erwiesen und wir können nun bei den weiteren Eröffnungen, die demnächst in der Region anstehen, auf diese Erfahrungen aufbauen. Die Gemeinde Forst war uns bei der Realisierung ein sehr hilfreicher Partner.“

Die Zusammenarbeit der verschiedenen beteiligten Instanzen klappte hervorragend. Neben Ralf Kemmet, dem Revierleiter des örtlichen Dienstbezirkes von Forst BW, waren der Bauhof der Gemeinde und die Verwaltung am Entstehungsprozess beteiligt. In Abstimmung mit dem Eigentümer des Waldes, Forst BW, fand sich ein geeigneter Standort in der unmittelbaren Nähe zum Waldspielplatz und dem Tier und Vogelpark. Rings um den Bauwagen steht ergänzend eine Fläche von etwa 1200 Quadratmetern als Spiel und Arbeitsfläche den Kindern zur freien Verfügung. Völlig unbürokratisch sagte Revierleiter Kemmet den Erzieherinnen bei der Übergabe noch zu, kurzfristig für kindgerechte Sitzgelegenheiten in Form von Holzklötzen zu sorgen. Ab Montag, 19. Oktober beginnt die Eingewöhnungsphase der ersten Kinder.

Eine offizielle Eröffnung mit Besichtigungsmöglichkeiten des Waldkindergartens in Forst wird es im Frühjahr 2021 geben, wenn es die Pandemie Lage hoffentlich wieder zulässt, dass mehr Menschen zusammenkommen dürfen. Weitere Infos und Anmeldungen:

Bericht: Andrea Bacher-Schäfer / Gemeinde Forst

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