Von Bruchsal ins Herz der Katastrophe – Innenminister verabschiedet Rettungskräfte

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Weitere Rettungskräfte machen sich auf den Weg ins Flutgebiet

Nachdem letzte Woche bereits über 100 Rettungswägen von der Landesfeuerwehrschule Bruchsal in die Katastrophengebiete in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen aufgebrochen sind, verabschiedete Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl am Samstag nun erneut dutzende Helfer. Nach einer kurzen Ansprache des Ministers und stellvertretenden Ministerpräsidenten Strobl im Beisein von Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und des Landtagsabgeordneten Ulli Hockenberger, machten sich weitere 16 Krankenwagen – bemannt mit über 40 Helfern auf den Weg.

„Die Einsatzkräfte im Katastrophengebiet leisten wahrhaft Übermenschli-ches. Zugleich sind die Männer und Frauen extremen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Es inzwischen weit über 100 Tote, mehrere hundert Menschen werden noch vermisst. Baden -Württemberg hilft, wenn Hilfe gebraucht wird – dafür bin ich außerordentlich dankbar. Jetzt sind Hilfe und Solidarität gefragt, und die zeigt Baden -Württemberg. Mir war es heute ein Anliegen, hierher nach Bruchsal zu kommen, um die Einsatzkräfte in ihren anspruchsvollen Einsatz zu verabschieden. Meine Bitte an sie, mein Wunsch für sie: Kommen Sie wohlbehalten aus dem Einsatz zurück. Die Bilder aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sind brutal. Mich erinnert das an meine ersten Wochen im Amt, als bei uns ein ge-waltiges Unwetter tobte und vor allem Braunsbach zum Synonym der Zerstörung durch die Naturgewalt wurde.Wir sind in Baden-Württemberg im Bevölkerungsschutz sehr gut aufge-stellt. Rheinland-Pfalz ist unser Nachbarland, wir helfen unseren Nach-barn – die Frauen und Männer, die in diesen Einsatz gehen, helfen unse-ren Nachbarn. Sie werden sehnsüchtig erwartet, die Hilfe dieser Kräfte ist sinnvoll und notwendig.“ so der Minister in seinen Grußworten an die Helfer.

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