So schön die viele Sonne auch sein mag, das Fehlen von Regen bereitet Sorgen
Seit Wochen jeden Morgen dasselbe schöne Bild: Eitel Sonnenschein bereits zum Frühstück, den ganzen Tag bis hin zum Abendrot. Was uns auf den ersten Blick gefallen mag, kann aber über eine solche zeitliche Distanz auch für Probleme sorgen: Das Fehlen von Niederschlägen setzt den Pflanzen, die im Frühjahr besonders viel Wasser für ihr Wachstum benötigen, spürbar zu. Ob demnächst ein Ende der Dürre abzusehen ist? Wir sehen uns die kommenden Tage gemeinsam an.
Samstag
Der Samstag beginnt, wie all die vorangegangenen Tage, mit reichlich Sonnenschein. Ein paar Wolken können sich dazu gesellen, ansonsten aber Sonne satt am Sonnabend. Durch etwas kühlere Luftströme aus dem Nordwesten, werden die Temperaturen aber nicht mehr in den sommerlichen Bereich klettern, sondern etwa bei Zimmertemperatur verharren.
Etwas Hoffnung kann sich die heimische Vegetation in der Nacht auf Sonntag machen, da könnte es tatsächlich ein paar Regenschauer geben, die Wahrscheinlichkeit dafür liegt aber nicht gerade im Bereich todsicher
Sonntag
Der Sonntag fällt ähnlich aus wie der Samstag. Sonne und Wolken im Wechsel, ein frischer Wind im Tagesverlauf aus westlicher Richtung und mit viel Glück auch mal ein Regenschauer, Geld wetten sollte man auf Letzteres aber nicht zwangsläufig.
Ausblick
Wo ist in der nächsten Woche hingeht ist noch nicht so ganz 100-prozentig klar. Wir sitzen irgendwo zwischen einem Hochdruckgebiet im Westen und einem Tiefdruckgebiet im Osten. Zudem nähern sich zwei Höhentiefs von Frankreich und Spanien, die zumindest am Anfang der Woche noch für einigermaßen stabile Verhältnisse sorgen. Konkret bedeutet das den gewohnten Mix aus Sonne und Wolken und Temperaturen bis zu 25°.
Ab Mittwoch kann dann etwas Bewegung in die Wetterkiste kommen, wie die aussieht, ist allerdings noch nicht ganz klar. Höchstwahrscheinlich gehen die Temperaturen erst mal zurück, möglicherweise sogar in den Bereich unterhalb von 20°. Niederschläge sind allerdings vorerst nicht zu erwarten, mehrere Modelle lassen nur einen ernüchternd Schluss zu: Die nächsten Regensignale stehen erst Ende des Monats auf der Agenda – Das ist wirklich bitter.

Man sollte den „Ausblick“ erweitern…das wird noch viel trockener werden.
Gegenmaßnahmen? Keine.
Wasserspeicher? Noch nicht mal geplant.
Dazulernen? Offensichtlich nicht (mehr) möglich.😱