…und dann war Steffen einfach tot

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Wie das Virus einen vor Kraft strotzenden Mann innerhalb von Wochen verblassen und verschwinden ließ.

Liebe Leser, selten zuvor hat mich ein Artikel derart berührt, wie die folgenden Zeilen. Sie handeln von einem Mann, der sein Leben ausgekostet und genossen hat. Von einem Mann, der zwei Kinder großgezogen, geheiratet, gelebt und geliebt hat. Von einem Mann, der jeden Morgen aufgestanden, zur Arbeit gegangen ist und trotzdem immer Zeit für seine Familie, seine Freunde und alle die ihn gebraucht haben, aufgebracht hat. Diese Zeilen handeln aber auch von einem Mann, der sich unverschuldet mit dem Coronavirus angesteckt hat, schwer erkrankte und über endlos lange Wochen hinweg, einen langsamen und einsamen Tod starb.

Ich kannte Steffen Reiser nicht, aber nach den Stunden, die ich mit seiner Familie und in seinem Haus verbracht habe, wünschte ich mir, ich hätte ihn gekannt. Sehen Sie sich bitte für einen Moment sein Bild an und auch die Bilder gemeinsam mit seiner Familie. Sehen Sie das Lächeln in diesen Augen? Nach meinem Dafürhalten ist es wahr und echt – nicht aufgesetzt und nur dem Moment der Fotografie geschuldet, wie in so vielen anderen Familienschnappschüssen – auch in meinen – oft gang und gäbe. Sehen Sie sich das Bild genau an und sie sehen einen Mann, der das Leben immer so genommen hat wie es kam, der für andere Menschen eine Bereicherung war und den man gerne zum Freund hatte. Steffen hat gerne gefeiert, hat gerne für Familie und Freunde an seinem großen Grill gestanden, hat gerne im Wald Holz gemacht, verreiste gerne und hörte gerne Rockmusik.

Überall in seinem Haus in einer kleinen Stichstraße am Rande von Jöhlingen, hängen Bilder die Steffen gemeinsam mit seiner Familie zeigen. Auf Ausflügen, auf Reisen und natürlich im kleinen Garten, in dem Steffen, seine Frau Sabine und die beiden Kinder Linda und Dominik so viel gemeinsam geschafft und gewerkelt haben. Diese Bilder zeigen einen vor Kraft strotzenden Mann, mit roten Wangen und fröhlichen Augen, eingebettet in unzählige Lachfalten. Das letzte Bild von Steffen, dass ich ihnen freilich an dieser Stelle nicht zeigen kann oder möchte, hat nichts mehr mit diesem Mann gemein. Es zeigt einen Geist, ein verblasstes Nachglühen, das früher einmal Steffen war. Es zeigt einen geschundenen, ausgemergelten Körper, mit hervorquellenden, leeren Augen, geschwollener Zunge, gespickt mit Schläuchen und Nadeln, leidlich am Leben gehalten von einer ganzen Heerschar massiger Maschinen.

Wenige Stunden, nachdem Sabine dieses Bild aufgenommen hat, ist Steffen tot. Ein gesunder Mann, ohne jede Vorbelastung oder jedwede Krankheiten – innerhalb Wochen von Covid-19 ausgelöscht und aus dem Leben gerissen. Vor wenigen Tagen, wäre Steffen 50 Jahre alt geworden.

Sabine und Steffen

Wie schrecklich leer das Haus ohne Steffen zwischenzeitlich ist, das kann Sabine immer noch nicht begreifen. Für sie ist er immer noch da, dieser Mann mit dem sie fast ihr ganzes Leben geteilt hat. Den sie mit Anfang Zwanzig beim Tanzen im Shamana in Mühlacker kennengelernt, in den sie sich verliebt und mit dem sie eine Familie gegründet hat. Ganz leer ist das Haus mit dem kiwigrünen Erker freilich nicht, ihre beiden Kinder Linda und Dominik leben immer noch hier und mit ihnen unzählige Tiere. Dominik als gelernter Tierpfleger im Zoo Karlsruhe, hat wie der Rest der Familie ein großes Herz für alle Lebewesen. In einer großen Voliere im Garten, deren Bestandteil ein umgebautes Spielhaus aus Dominik und Lindas Kindheitstagen ist, zwitschern unzählige Vögel. Im Haus finden sich viele, weitere Spezies und während ich mich mit Sabine über die schwersten Tage ihres Lebens unterhalte, streift ein ergrauter Hunde-Opa um meine Beine.

Angefangen hat diese traurige Geschichte Ende Januar des Jahres Nummer Zwei nach Corona. Steffen kam damals von der Arbeit nach Hause und wies erste Symptome einer Erkältung auf. Er fühlte sich schlapp, hatte Gliederschmerzen – eben die ganze Palette dessen, was man von einem grippalen Infekt her kennt. Weil zur selben Zeit auch mehrere seiner Kontakte positiv auf das Coronavirus getestet wurden, lag natürlich der Verdacht nahe, dass auch Steffen sich infiziert hatte. Eine entsprechende Untersuchung brachte schnell Gewissheit – auch Steffen war corona-positiv. Das Gesundheitsamt schickte daraufhin ihn und seine Familie in Quarantäne. Obwohl Steffen sich ohne zu Zögern in der Einliegerwohnung seines kleinen Hauses isolierte, erkrankten auch seine Frau und nach und nach die beiden Kinder.

Während Sabine, Dominik und Linda nach einigen, harten Tagen allmählich wieder auf die Beine kamen, verschlechterte sich Steffens Zustand aber immer weiter. Nach rund einer Woche des Hoffens und Bangens wurde klar, so kann es nicht mehr weitergehen. Steffen bekam immer schlechter Luft und schließlich rief Sabine den Notarzt. Noch am selben Abend wurde er in eine Klinik nach Rüppur gefahren und dort zunächst auf der Covid-Normalstation untergebracht. Trotz einer Versorgung mit zusätzlichem Sauerstoff über eine Nasenschlauch, klagte er aber auch in den kommenden Tagen über Atemnot und durchlebte ob der verordneten Isolation ein Wechselbad der Gefühle. Das Alleinsein und das Besuchsverbot in der Quarantäne setzte Steffen zu, war er doch in den letzten Jahren kaum einen Tag von seiner Familie getrennt. Über das Handy hielt er Kontakt nach Hause, meldete sich regelmäßig und berichtete vom Auf und Ab der Symptome und des eigenen Befindens.

Dominik, Sabine, Linda und Steffen

Als sich Steffen eines Tages plötzlich nicht mehr meldete und auch nicht mehr erreichbar war, schwante Sabine schon das Schlimmste. Auf Nachfrage in der Klinik erfuhr sie, dass sich der Zustand ihres Mannes rapide verschlechtert hatte und er auf der Intensivstation in ein künstliches Koma versetzt werden musste. Man möchte sich nicht ausmalen, wie es Sabine und den Kindern in diesen Tagen ergangen sein muss. Die Ohnmacht, die Ungewissheit und dazu das Verbot den eigenen Mann, den eigenen Vater besuchen oder auch nur sehen zu können.

Am 7. Februar erhält Sabine schließlich wieder einen Anruf aus der Klinik. Die Sauerstoffsättigung in Steffens Blut war derart abgesunken, dass den Ärzten nur noch der Anschluss an eine sogenannte ECMO, ausgesprochen eine extrakorporale Membranoxygenierung, geboten erschien. Doch eine solche Maschine, die im Grunde eine Art externe Lunge darstellt, in der das Blut außerhalb des Körpers mit Sauerstoff angereichert wird, war in der Rüppurer Klinik nicht verfügbar. Der Wettlauf gegen die Zeit und um Steffens Leben hatte unmittelbar und ohne Ankündigung begonnen. Durch die Bemühungen des Ärzteteams und zahllosen Telefonaten innerhalb deren Netzwerke, konnte wenige Stunden später eine verfügbare ECMO in Heidelberg ausfindig gemacht werden. Doch das nächste Problem, ließ nicht lange auf sich warten. Es fehlte an verfügbaren Kapazitäten für den dafür unabdingbaren, intensivmedizinischen Transport.

Die folgenden Nacht war eine der schlimmsten und längsten in Sabines Leben. Zu wissen, dass der eigene Mann auf der Intensivstation mit dem Tode ringt und eine potentiell lebensrettende Technologie erst aufgespürt werden muss, dürften ein passables Grundrezept für die sprichwörtliche Hölle auf Erden sein.

Die Erleichterung folgte am nächsten Morgen, als ein Anruf aus Heidelberg den erfolgreichen Transport und die Verlegung Steffens auf die Intensivstation bestätigte. Noch heute ist Sabine dem gesamten Team der Thoraxklinik in Heidelberg über alle Maßen dankbar. Trotz des Stress und der Anspannung im Kielwasser der dritten Welle der Corona-Pandemie, traf sie nach ihrer Schilderung dort immer auf offene Ohren, offene Arme und neben der notwendigen Kompetenz auch auf viel Menschlichkeit und Mitgefühl. Man hätte nicht nur Sabine, sondern auch diesen Menschen ein Happy End dieser Geschichte gewünscht…..doch leider sollte es anders kommen.

In den folgenden Tagen blieb Steffens Zustand das, was die Ärzte stets als “stabil schlecht” bezeichneten. Er vegetierte dahin, gefangen irgendwo im Dämmerzustand zwischen Leben und Tod. In ihrer Unruhe, Sorge und Anspannung schnürte Sabine zu Hause kleine Päckchen für ihren Mann und das Team auf der Intensivstation. Sie nahm seine Lieblingsmusik auf den kleinen Kassetten eines Diktiergerätes auf und bat darum, dass man Steffen diese Songs vorspielen möge. Sie stellte für die Belegschaft kleine Fresspakete zusammen, staffierte sie bunt und mit Botschaften der Hoffnung aus..sie bat Steffens Familien- und Freundeskreis für ihren Mann zu beten.

Am 22. Februar erreichte Sabine erneut ein Anruf aus der Klinik – sie hätte nun die Möglichkeit ihren Mann auf der Intensivstation zu besuchen. Sabine wusste sofort, welche Stunde nun geschlagen hatte. Während der gesamten Pandemie sind Besuche im Krankenhaus nur in wenigen Ausnahmen möglich, bei Intensivstationen ist der knallharte Grund stets derselbe: Sterbebegleitung. Diesen Gedanken schob Sabine aber gleich zur Seite, durchhalten und kämpfen bis zuletzt – das hatte sie sich mit eisernem Willen vorgenommen. Auf der Intensivstation sieht sie das erste Mal seit seinem Abtransport durch den Krankenwagen ihren Mann wieder. Steffens noch vor kurzem bärenstarker und stämmiger Körper war eingefallen, die Haut blass und fahl. In dicken Schläuchen verließ das Blut über den Oberschenkel seinen Körper, wurde in der Maschine mit Sauerstoff angereichert und an der Halsschlagader wieder zurück gepumpt. Als Sabine und die Kinder die Hände ihres Mannes, ihres Vaters ergreifen, spüren Sie sein kurzes Zudrücken und mit ihm das Erkennen, dass Verstehen. Sie bleiben bis in den Abend an seinem Bett sitzen, kehren in den kommenden Tagen – so oft Sie es dürfen – wieder zu ihm zurück. Sie werden Zeugen, müssen mit ansehen, wie Steffen den Kampf gegen das Virus verliert.

Und dann ist das Ende da. Nachdem über das folgende Wochenende allmählich Stück für Stück seine Organe zu versagen beginnen, geht Steffen am 1. März seinen letzten Gang. Ein letztes Mal schlägt sein bis dahin so starkes Herz, dann sickert auch das letzte bisschen Leben aus seinem Körper. Um 17 Uhr ist Steffen Reiser tot. Er hinterlässt eine Frau, zwei Kinder und viele Freunde. Unzählige geleiten ihn auf seiner Beerdigung auf seinem Weg ins Licht. Sabine lässt über Lautsprecher seine Lieblingsmusik ertönen, verliest eigens zu seinem Abschied verfasste Kurznachrichten und der Wirt ihrer Stammkneipe, lässt eine letzte Runde Ouzo für Steffen und seine Freunde ausgeben. Es ist ein Tag des Abschieds, ein Tag der Tränen und ein Tag der Trauer.
Was zurückbleibt ist Leere, Einsamkeit und unendliches Vermissen. Aber auch Fassungslosigkeit… Fassungslosigkeit darüber, wie grausam und unbarmherzig dieses Virus, von dem immer noch so viele behaupten, wie harmlos es doch sei, einen gesunden Mann aus der Mitte seines Lebens gerissen hat. Wenn Sabine Reiser sich irgendetwas wünschen dürfte – irgendetwas das dem Tod ihres Mannes und besten Freundes, zumindest etwas Sinn verleihen würde, dann das Verstehen der Menschen. Die Erkenntnis, dass Corona keine harmlose Grippe ist, dass die Maßnahmen zu dessen Eindämmung keine Schikanen sind, sondern dem Schutz menschlichen Lebens dienen. Denn bei allem Verständnis über den Unmut um die schwerwiegenden Beschränkungen der persönlichen Freiheiten, die Sorge um deren Folgen und dem Ärger über die Versäumnisse der Politik, ist am Ende da immer noch dieses Virus. Dieses Virus, das in so vielen Leben immer noch keine Rolle spielt, ein solches aber im Handumdrehen nehmen kann.

Steffen Reiser

Mich selbst hat diese Geschichte bewegt, hat mich nachdenklich gemacht. Ich bin auch in meinen 40ern, habe eine Familie, Freunde und Freude am Leben. Kurzum – auch ich könnte Steffen sein. Ich möchte mir daher vornehmen, jeden Tag dankbar für diese Geschenke des Lebens, dankbar für meine Gesundheit zu sein.

Ich möchte Sie heute und hier darum bitten, ebenfalls dankbar für das Ihre zu sein und – völlig unabhängig von ihren eigenen, persönlichen Überzeugungen – auch anderen zu ermöglichen, diese Geschenke des Lebens so lange als möglich zu genießen. Nicht indem sie Angst haben, sich entmutigen lassen oder hinnehmen, was ihnen nicht behagt – sondern einfach indem sie etwas Rücksicht nehmen und im Zweifelsfalle das Wir dem Ich überordnen. Mögen sie lange leben und schadlos durch diese Zeiten kommen.

Auf dich Steffen!

Es grüßt Dich – Stephan Gilliar im März 2021

In Gedenken an Steffen Reiser – 15. März 1971 bis 1. März 2021 – einer von uns

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22 Gedanken zu „…und dann war Steffen einfach tot“

  1. Ich wünsche der Familie ganz viel Kraft, Liebe, Zusammenhalt und stets glückliche und liebende Erinnerungen an Steffen.

  2. da schiessen mir die tränen in die augen –möge dieser bericht einigen klar machen —–dieses virus ist gefährlich es kann den stärksten mann besiegen

  3. Dieser Brief von Stephan war so ergreifend! Ich wünsche Sabine und den Kindern viel Kraft!!!

  4. Ein furchtbares Schicksal für die Familie! Mein Beileid! Leider trifft dieses furchtbare Schicksal immer noch zu viele Menschen.
    Wenn ich dann daran denke, dass gestern wieder knapp 800 Corona-Leugner und -Verharmloser in Sinsheim unterwegs waren, denen Menschenleben scheinbar vollkommen egal sind, solange es nur ihnen irgendwie gutzugehen scheint. Dieser Egoismus ist nur noch gruselig und ein Schlag ins Gesicht für alle, die einen Menschen verloren haben.

  5. Das Corona-Virus ist unsichtbar, das Risiko der Erkrankung leicht schön zu reden. Und die schweren Verläufe zum Glück eher selten.
    Tragisch, dass Steffen und damit die ganze Familie nun so hart getroffen wurden – ich wünsche allen die Kraft für den schweren Weg ohne ihn.

    Umso wichtiger, und hierfür ein ausdrückliches Danke für den Artikel und an Sabine Reiser für die Freigabe hierzu, dass diese heimtückische Krankheit mit dem Namen und Foto von Steffen aus der Anonymität tritt. Nur so werden die notwendigen Maßnahmen als solche verstanden und haben die Chance akzeptiert und damit auch respektiert zu werden. Solange sich nur die ANDEREN einschränken, impfen und bescheiden müssen und jedes ICH weiter den Anspruch hat aus dem Vollen zu leben, wird das wohl so schnell nichts mit dem Zurück zur Normalität.
    Ich würde z.B. verschärfte Zugangsbeschränkungen im SuperMarkt-Trubel gerne gg. Lockerungen im Einzelhandel tauschen.

  6. Das ist sehr, sehr tragisch was in dieser Familie passierte. Der Mann meiner Klassenkameradin hat sich im Krankenhaus angesteckt nach einer schweren Kopf-OP und meine Mutter in ihrem Seniorenheim. Allerdings ohne, dass es zu einem schweren Verlauf gekommen ist (bei meiner Mutter). Nach 3 Wochen war der ganze Spuk vorbei. Man hat uns schon vor langer Zeit erzählt, dass die alten Leute geschützt werden sollten. Passiert ist aber NIX. Noch leben wir in einer Demokratie und da sollte eine vielfalt der Meinung gestattet sein. Es gibt eben Leute, die die ständigen Verordnungen kritisieren, weil sie wirkungslos sind. Herr Lauterbach und die Herren Drosten und Wieler verursachen nur Panik und schüren Ängste und das ist für niemanden dienlich.

  7. Lieber Stephan Gilliar und Team,
    ich hatte von Steffen Reiser über private Kontakte schon gehört. Der Bericht ist sehr, sehr gut geschrieben. Danke auch an euer ganzes Team für eure Corona-Seite mit Zahlen und Fakten. Ihr leistet eine sehr wertvolle Aufklärungsarbeit in dieser anspruchsvollen Zeit.

  8. Ich heule gerade Rotz und Wasser und NEIN ich schäme mich nicht dafür… Mein Beileid an die Familie und die Freunde von Steffen… ich schicke euch allen viel Kraft und Stärke…

  9. Wenn Steffen nur halb so nett,freundlich und super war wie Sabine(die kenne ich), dann kann ich verstehen, dass ganz viele um ihn trauern.Diese Geschichte von Stephan Gilliar ist derart schön geschrieben,dass auch ich jetzt weinen muss und traurig bin.Es kann jeden von uns treffen.Auf der einen wie auf der anderen Seite.Es tut mir sehr leid.
    Beatrix Geiger

  10. Was für ein Schicksal … mir fehlen die Worte … ich wünsche der Familie viel viel Kraft …

    Loslassen wo wir festhalten möchten,
    Weitergehen wo wir stehen bleiben möchten,
    Das sind die schwierigsten Aufgaben vor die uns das Leben stellt….

  11. Mein herzliches Beileid der Familie und ganz viel Kraft.
    Danke für den Bericht ich musste schlucken und mir kamen die Tränen

  12. Ich habe wochenlang mit Sabine gebangt, gehofft und gebetet.

    Noch heute vergeht kein Tag wo ich nicht morgens um 6 Uhr auf mein Handy schaue und auf die täglichen Nachrichten von Sabine zur zurückliegenden Nacht warte. Jeden Morgen hatte ich gehofft es kommen auch mal gute Nachrichten.

    Es vergeht kein Tag an dem ich nicht an Steffen denke und wie sehr ich ihm gegönnt hätte weiterleben zu dürfen.

    Das Schicksal kann so ungerecht und so gnadenlos sein

    Lieber Herr Gilliar…. sie haben wunderschöne, trostspendende Worte gefunden. Jeder einzelne Satz wird Steffen und seiner Familie gerecht.

    Diese große Lücke die Steffen zurücklässt wird jedoch nichts schließen können

    Meine Gedanken sind täglich bei Sabine und ihren Kindern

  13. Und trotzdem gibt es Leugner und Hassprediger. Sie leben in einer Welt, die der echten jeden Tag ein Stück mehr weicht. Traurig. Solche Schicksalsschläge wie dieser hier zeigen eigtl das sich der Virus nicht verleugnen lässt. Ich hoffe immer es träfe die Richtigen und die Guten blieben verschont, aber so einfach geht es nicht.

  14. Dieser Bericht, so sehr traurig er auch ist, ist so ausdruckstark geschrieben und schildert die ganze Tragödie die dieser Vrius verursacht hat. Er beschreibt ein wunderbare Familie und auch eine starke Familie. Er zeigt aber auch, wie verwundbar wir doch sind und wie von heute auf morgen die Welt eine andere ist und auch wie hilflos und abhängig wir sind. Kein Tod sollte umsonst sein, wir sollten daraus lernen Dinge besser zu machen. Ich glaube dieser Bericht wird bei dem Einen oder Anderen sicher ein Umdenken im Verhalten in Bezug auf Corona-Maßnahmen bewirken.

    Ich wünsche dieser Familie alle Kraft der Welt für die weitere Zukunft .
    Steffen , wird immer ein Teil eures Lebens sein.

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