Spendenfahrt von Karlsdorf Neuthard nach Ungarn

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Foto: privat / Freundeskreis Spendenfahrten Mehrere Tonnen Spendengüter gingen per LKW von Karlsdorf-Neuthard nach Ungarn. Links Bürgermeisterstellvertreter Harald Weschenfelder. Bildmitte von links Roland Weschenfelder (4.v.li.), Gisela Mußer und Uwe Heneka.

Bereits zum 35. Mal ging eine Spendenfahrt mit Hilfsgütern von Karlsdorf-Neuthard an die ungarische Partnergemeinde Nyergesújfalu.

Kreativ und flexibel zeigten sich die unermüdlichen Helfer und Initiatoren um die Gemeinderäte Roland Weschenfelder und Uwe Heneka auch dieses Mal: Wegen der Corona-Beschränkungen nutzte man die Dienste einer ungarischen Spedition. Deren LKW machte auf der Heimreise in der Hardtgemeinde Halt, um die Spendengüter einzuladen. „Bereits zum vierten Mal haben wir so aus der Not eine Tugend gemacht“, so Roland Weschenfelder. Wenn auch der persönliche Kontakt und die Begegnung mit den ungarischen Freunden von beiden Seiten schon lange sehr vermisst werden, hieß es.

Fachkundig verluden die Mitarbeiter vom Gemeindebauhof mehrere Tonnen an Spenden, die in Nyergesújfalu von bedürftigen Einwohnern und vom dortigen Pflegeheim dringend gebraucht werden. Unter anderem gingen Bettwäsche, Windeln, Handtücher, Gehhilfen und weitere medizinische Hilfsgüter, Sondernahrung, Kleidung, Schuhe, Kinderwagen, Spielsachen und Fahrräder auf die rund 900 Kilometer lange Reise.

„Ein großer Dank geht an alle Spenderinnen und Spendern aus Karlsdorf- Neuthard, sowie der näheren und weiteren Umgebung, für ihre erneut so zahlreichen und hilfreichen Sach- oder Geldspenden“, heißt es vom Initiatorenkreis und von der Gemeinde, für die Bürgermeisterstellvertreter Harald Weschenfelder vor Ort war.

Für die Transportkosten der bislang zweitgrößten Spendenfahrt kam dankenswerter Weise die frühere Gemeinderätin Gisela Mußer auf.

Das Erfolgsprojekt der seit dem Jahr 2007 bestehenden Spendenfahrten, längst eine echte Herzensangelegenheit, ließ sich auch dieses Mal dank erneut zahlreicher Spenden und Unterstützer und trotz Corona nicht aufhalten.

Nun hoffen alle Beteiligten, dass sich die Pandemie-Lage entspannt und im Frühjahr vielleicht wieder eine Fahrt in der gewohnten, persönlichen Form möglich ist. Auf „Plan B“ per erneuter Kooperation mit einer Spedition könne man aber jederzeit zurückgreifen, war zu erfahren. Geldspenden für die Transportkosten der dann 36. Spendenfahrt werden schon jetzt gerne entgegengenommen. Kontakt: Roland Weschenfelder, Telefon (07251)4 27 21, und Uwe Heneka, (07251) 4 13 06.

Redaktion: Thomas Huber / Bürgermeisteramt Karlsdorf-Neuthard

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