Schärfere Corona-Maßnahmen treten in Kraft

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menschenleeres Bruchsal im April 2020

Massive Kontaktbeschränkungen und Betriebsschließungen beschlossen

Vier Wochen durchhalten – Bundeskanzlerin fordert nationale Kraftanstrengung

Die Beratungen zwischen Bund und Ländern sind abgeschlossen – die Karten liegen auf dem Tisch. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer haben per Videoschaltung über eine Reihe empfindlicher und verschärfter Maßnahmen im Kampf gegen die um sich greifende Corona Pandemie verhandelt und die Ergebnisse am Abend in Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Die beschlossenen Einschränkungen greifen demnach bereits zum Wochenstart am Montag für zunächst vier Wochen bis Ende November. In etwa zwei Wochen sollen die Maßnahmen dann auf ihre Wirksamkeit hin überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

Welche wesentlichen Maßnahmen ab Montag gelten, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Erweiterte Kontaktbeschränkungen

In der Öffentlichkeit zusammenkommen, dürfen nur noch Angehörige maximal zweier unterschiedlicher Haushalte – höchstens jedoch 10 Personen. Verstöße gegen diese Vorgabe sollen durch die Behörden sanktioniert, diesbezügliche Kontrollen ausgeweitet werden.
Kitas und Schulen

Kindertagesstätten und Schulen sollen offen gehalten werden, Schließungen oder ein eingeschränkter Betrieb sind im November nicht angedacht.
Freizeiteinrichtungen

Freizeiteinrichtungen aller Arten müssen wieder schließen. Dazu zählen beispielsweise Freizeitparks, Kinos, Theater oder auch Bordelle.
Hotels und Restaurants

Geschlossen werden ab Montag alle Bars, Clubs und Diskotheken. Restaurants dürfen Speisen nur noch liefern oder zum Abholen anbieten – der Verzehr vor Ort ist vorübergehend nicht mehr möglich. Touristische Übernachtungen in Hotels sind bis auf weiteres wieder untersagt.
Geschäfte und Läden

Geschäfte dürfen weiter geöffnet bleiben, müssen aber dafür Sorge tragen, dass eine gewisse Anzahl von Kunden pro Quadratmeter in ihren Räumlichkeiten nicht überschritten wird. (Ein Kunde pro 10 qm). Friseure können ebenfalls weiter arbeiten, medizinisch nicht notwendige Behandlungen wie beispielsweise kosmetische Anwendungen, Entspannungsmassagen oder aber auch das Stechen von Tattoos sind aber vorübergehend nicht mehr erlaubt.
Sport und Fitness

Sportbetriebe, Fitnessstudios sowie Schwimmbäder und Freizeitbäder müssen ab dem kommenden Montag vorübergehend schließen. Profi-Sport darf nur noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

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5 Gedanken zu „Schärfere Corona-Maßnahmen treten in Kraft“

  1. Denke mal in 50 Jahren haben wir noch das gleiche Problem..früher als kinder wurden wir alle zusammen gelassen ob Keuchhusten Windpocken und co grasierten. Und komischer weise ging alles seinen weg. Dieses Kinder Theater gabs nicht. Entweder oder……..

  2. Wunderbar.
    Und während man in Karlsruhe von der Polizei ermahnt wird, weil man mit der Ehepartnerin zusammen ohne Maske unterwegs ist (Das Paar alleine auf weiter Flur), liest man anderswo, dass das die Tragepflicht natürlich nicht für Paare gilt die miteinander ohne 1,5 Meter Abstand zueinander unterwegs sind.
    Eine einheitliche und klare Kommunikation wünscht man sich da.

  3. Es wird endlich Zeit, dass alle Menschen auch noch zu Hause überwacht werden, so der Vorschlag von Gesundheits“Exprte“ Lauterbach. Ob sie vielleicht auch in der Nacht beim schlafen eine Maske tragen. Mutti bringt gradiose Neuigkeiten, so zum Beispiel,dass der Winter 4 Monate dauert. Uiiii, hat in unseren Breitengraden schon mal länger gedauert? Und dass die 4 Monaten auch mal vorbei gehen werden. Welche sensationelle Erkenntnisse. Angebracht wäre doch, das ganze Land unter Hausarrest zu stellen. Vielleicht gehen dann endlich mal alle Firmen pleite

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