Sagen und Geschichten aus Zeutern

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Der Heimatverein Ubstadt-Weiher e.V. hat aus Anlass des Jubiläums 1250 Jahre Zeutern die örtlichen Sagen und Geschichten gesammelt und diese auf seiner Homepage , unter Ortsteil Zeutern, veröffentlicht.

Die Sagen handeln u.a. von den im 30jährigen Krieg versteckten Glocken im Zeuterner Glockenbückelesgraben, vom helfenden Zigeunerweiblein, von den grausam erschlagenen Franzosen in der „Franzosenhohl“, wie die Zeuterner zu ihrem Spottnamen kamen und der Weinzehnt nicht in die Amtskellerei, vom „Schweißenbergschloß“ und der noch in wenigen Zeuterner Gärten zu findenden „Schweißenbergrose“, der hellseherischen „Wasserguckerin“ in Zeutern bis hin zum Brunnengeist beim Dorfbrunnen am „Scharfen Eck“.

Alle Sagen und Geschichten sind durch historische und aktuelle Fotos reich bebildert.

Ergänzt werden einige dieser Sagen durch weitere Versionen und Hinweise von dem Zeuterner Mundartbeauftragten im Heimatverein Ubstadt-Weiher, Theodor Stengel, die ihm ältere Zeuterner erzählt haben. Der Heimatverein konnte dabei auch auf die Expertise des Mitautors des Zeuterner Ortsbuches, Kurt Fay aus Odenheim, zurückgreifen.

Derzeit wird noch zu den zwei Sagen „Zeuterner Geheimgänge“ und „Feuriger Mann“ im Zeuterner Gewann Geishecke recherchiert.

„Mit der Sammlung von Zeuterner Sagen und Geschichten, der Mundart und dem Zeuterner Liedgut, die ebenso auf der Homepage des Heimatvereins zu finden sind, haben wir viel dörfliches Kulturgut vor der Vergessenheit bewahren und für die Nachwelt erhalten können. Der Heimatverein Ubstadt-Weiher kann stolz auf seine Mitglieder sein, die sich hier in vielen ehrenamtlichen Stunden in ganz unterschiedlicher und kreativer Weise eingebracht haben, so deren 1. Vorsitzende Ursula Hohl.

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