Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat den Nachtragshaushalt 2025, der am 29.07.2025 vom Gemeinderat der Stadt Bruchsal verabschiedet wurde, genehmigt.
Im Schreiben des Regierungspräsidiums wird darauf hingewiesen, dass die Stadt eine nachhaltige Verbesserung im Ergebnishaushalt, der die laufenden Einnahmen und Ausgaben umfasst, erreichen müsse. Die liquide Situation stelle sich verstärkt kritisch dar, so das Regierungspräsidium weiter. Daher sei die Stadt nachhaltig dazu aufgefordert im Haushaltsplan 2026 geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Einhaltung der gesetzlichen Liquiditätsuntergrenze in den kommenden Jahren sicherzustellen und die Eigenfinanzierungskraft für Investitionen zu stärken.
„Mit der Genehmigung hat das Regierungspräsidium anerkannt, dass die Stadtverwaltung und der Gemeinderat mit dem Nachtragshaushalt einen ersten Schritt zur Stabilisierung der Finanzen gegangen sind.“ so Bürgermeister Glaser in einer ersten Reaktion. Weiter führte der Finanzdezernent aus, dass der Weg erst begonnen sei und weitere schmerzhafte Schritte notwendig sind, damit Bruchsal eine stabile Haushaltssituation erreiche, die eine nachhaltige Bereitstellung der kommunalen Infrastruktur für die Bürgerinnen und Bürger gewährleisten könne.
Pressemitteilung der Stadt Bruchsal vom 5. September 2025.
