Regierungspräsidium Freiburg übergibt Dokumente zur Erdbebengefährdung an Gemeinde Graben-Neudorf

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Das Regierungspräsidium Freiburg hat der Gemeinde Graben-Neudorf eine wissenschaftliche Stellungnahme zur seismischen Gefährdung durch die Bohrphase des Geothermievorhabens der Deutschen Erdwärme GmbH übergeben. Damit reagiert das Regierungspräsidium auf die Intervention der Gemeinde Graben-Neudorf. Die Gemeinde hatte die Informationen zur seismischen Gefährdung im Zulassungsbescheid des Regierungspräsidiums als unzureichend kritisiert. Zuletzt hatte Bürgermeister Christian Eheim in einem Schreiben an Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer gefordert, dass die Behörde darlegen solle, wie sie das seismische Gutachten des Investors Deutsche Erdwärme GmbH geprüft habe. Dieser Forderung ist das Regierungspräsidium nun nachgekommen.

„Mit der Übergabe der wissenschaftlichen Stellungnahme durch das Regierungspräsidium haben wir ein wichtiges Ziel erreicht und die Transparenz im Zulassungsverfahren erhöht. Wir werden die Dokumente nun auswerten und gemeinsam mit dem Gemeinderat über das weitere Vorgehen entscheiden“, sagt Bürgermeister Christian Eheim.

Mitteilung der Gemeinde Graben-Neudorf

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