Lodernder Hass

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Advent,Advent, die Fackel brennt
In finster, kalter Nacht,
Hat sich der zornesrote Mob,
in Grimma aufgemacht.

Ihr Ziel, das Haus der Obrigkeit,
im Herzen glühend Hass,
Ihr Ansinn drohend Wutgebrüll
zum Sündenfall bereit.

Ihr wahrer Grund, der Wahrheit Tod,
nur sie deuten das Wort
Denn was nicht sein darf, darf nicht sein
wer’s anders sieht muss fort.

Die Geste folgt den Worten,
der Geste folgt die Tat,
doch was einmal gesagt, getan
verheerende Folgen hat.

Wenn düstere Nacht, von Hass zerrissen,
in grellem Fackelschein,
all das bedroht wofür wir stehen,
darf Schweigen nicht mehr sein.

Das Licht der Sanftmut, der Vernunft
blieb viel zu lang verborgen,
Verdrängt vom schrillen Wutgeschrei,
all jener die sich sorgen.

Die abgewandt von Sinn und Geist,
falsche Propheten preisen,
und gleich der Erde und dem Mond
nur um sich selber kreisen.

Es klafft der Riss durch Volk und Land,
noch schlimmer als zuvor,
Aus seiner schwarzen tiefen Seel
quilt Unheil nur hervor.

Philipp Martin im Dezember 2021

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2 Gedanken zu „Lodernder Hass“

  1. Tja was wär die Welt doch warm,
    gemütlich sie dann bliebe,
    wenn jeder neben sich allein,
    auch seinen Nächsten liebe.

  2. Der deutsche Nachtwächterstaat schaut nicht nur weg wenn der braune Mob marschiert, er schaut auch weg wenn der linksradikale Mob tagelang alles kurz und klein schlägt.

    Mit einem relativ kleinen Problem werden sie hier nicht fertig, ich frage mich was ist wenn wirklich was Großes kommt ?
    Mit dem Personal ? Clownspersonal in der Politik, aber auch das Volk das diese Leute wählt „ein bißchen komisch“.

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