Kitas und Grundschulen in Baden-Württemberg bleiben geschlossen

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Infektionszahlen für vorzeitige Öffnung zu hoch

Eltern die darauf hofften, ihre Kinder ab kommender Woche wieder in die Kindertagesstätten und Grundschulen schicken zu können, wurden am Donnerstagmittag bitter enttäuscht. Weil die Infektionszahlen im Land nach wie vor zu hoch sind, haben sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kultusministerin Susanne Eisenmann gegen eine vorzeitige Öffnung entschieden. In einem gemeinsamen Pressestatement kündigten sie, an Schulen und Kitas mindestens bis Ende des Monats geschlossen zu halten. “Wir haben es uns dabei nicht einfach gemacht”, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu heute kommunizierten Entscheidung. “Wir wissen dass diese Entscheidung mit Härten verbunden ist, für die Kinder auch für die Eltern”

Sollte der Lockdown sich auch über Ende Januar hinausziehen – wovon viele bereits jetzt ausgehen – sollen aber “Öffnungsperspektiven” für Kitas und Grundschulen erarbeitet werden. Zudem wolle das Land darauf drängen, das Thema bei der nächsten Bund-Länder Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die Tagesordnung zu setzen. Kretschmann wolle bei den Beratungen dafür eintreten, dass Anfang Februar – “sofern es die Pandemie irgendwie erlaubt und die Zahlen nicht relevant steigen” – die Öffnung von Grundschulen und Kindertagesstätten anzustreben.

Wie der Ministerpräsident weiter ausführte, drohen gerade bei den Kleinsten bei zu langer Schließung der Grundschulen und Kitas, die sozialen Schäden den pandemischn Nutzen zu übersteigen.

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1 Gedanke zu „Kitas und Grundschulen in Baden-Württemberg bleiben geschlossen“

  1. Unsere Politiker haben doch einen an der Klatsche .
    Es fing an mit dem Spruch ‚ WIR SCHAFFEN DAS ‚ .
    Selber die DIÄTEN auf Rekodniveau immer hochheben , und die kleinsten AUSNEHMEN wie eine WEIHNACHTSGANS.
    Mich kotzt es an, wenn ich hören muss, dass unser Finanzminister jammert, weil wir ins minus gehen. Hätten unsere Politiker das ganze Geld, das ins Ausland geht oder Schulden vom Ausland nicht erlassen, dann wäre jetzt genug für uns da.
    Sogar in der entlegensten INSEL haben sie Internet.

    Sollte der Lockdown sich auch über Ende Januar hinausziehen – wovon viele bereits jetzt ausgehen – sollen aber “Öffnungsperspektiven” für Kitas und Grundschulen erarbeitet werden.

    Dann kann man auch jetzt schon die Kitas und Schulen wieder öffnen mit verschiedenen Zeiten.
    Lehrer /innen sollen unseren Kindern was beibringen und nicht die Eltern , die dafür nicht geschult sind.
    Ich hoffe nur, dass diese Kinder nicht die DÜMMSTEN wegen der UNFÄHIGKEIT unserer POLITIKER werden.
    Einen Lehrer kann ich auch nicht als Elektriker oder KFZ-Mechaniker ( als Beispiel ) irgendwo hinstellen.

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