Karlsdorf-Neuthard: Großaufgebot an Rettungskräften am Baggersee

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Symbolbild / Archiv

An einem Baggersee in Karlsdorf fand ein Spaziergänger am gestrigen Abend persönliche Gegenstände einer Person am Ufer des Sees. Da unklar war wo sich die dazugehörige Person befindet wurde daraufhin durch die Polizei die Alarmierung der Rettungskräfte veranlasst. Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard wurde von der Integrierten Leitstelle in Karlsruhe gegen 21:30 Uhr mit dem Alarmstichwort „Person im Wasser“ an einen Baggersee alarmiert. Zeitgleich wurde das DLRG samt Booten und Tauchern sowie der Rettungsdienst durch die Leitstelle mitalarmiert. Auch ein Hubschrauber der Polizei befand sich Anflug.

Aufgrund der Größe des Areals galt es für die ersten eintreffenden Kräfte der Feuerwehr zuerst Kontakt mit der Polizei aufzunehmen umso genauere Informationen zu erlangen damit die eigenen sowie die nachrückenden Kräfte besser koordiniert werden konnten. Nach ersten Angaben konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich aufgrund der aufgefundenen Gegenstände eine Person im Wasser befindet.

Daraufhin wurde zunächst der Uferbereich rund um die Fundstelle nach weiteren Spuren abgesucht sowie zeitgleich über Lichtmasten der Feuerwehrfahrzeuge sowie mit mehreren Stativen und Scheinwerfern die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Das DLRG brachte zwei Rettungsboote, eines war mit Sonar ausgestattet, zu Wasser und auch Taucher machten sich bereit um die Suche im Wasser einzuleiten. Mehrere Taucher-Trupps gingen rund um die Fundstelle ins Wasser und begannen großflächig den Grund des Sees abzusuchen. Das Sonarboot fuhr ebenfalls den gesamten See ab um eventuell weiter entfernt eine Person zu entdecken.

Der eingetroffene Rettungshubschrauber kreiste währenddessen ebenfalls über dem Areal des Sees und unterstütze durch einen Scheinwerfer die Rettungskräfte im Wasser aus der Luft. Nach einer rund zweistündigen und intensiven Suche im Wasser konnte keine Person ausfindig gemacht werden. Daher entschieden sich die Rettungskräfte in Absprache mit der Polizei die Maßnahmen einzustellen. Die polizeilichen Ermittlungen hingegen wurden in der Nacht noch weitergeführt.

Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard war unter der Leitung des Stellvertretenden Kommandanten Patric Paulus mit sechs Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften im Einsatz. Das DLRG war mit acht Fahrzeugen, zwei Booten und insgesamt 45 Kräften an der Einsatzstelle. Die Koordination der Kräfte des DLRG übernahm Bezirksleiter Timo Imhof. Seitens des Rettungsdienstes war mit insgesamt vier Fahrzeuge und 7 Kräften unter organisatorischer Leitung von Wolfgang Göthel vor Ort.

Ebenfalls waren der verständigte Bürgermeister von Karldorf-Neuthard Sven Weigt sowie der Stellvertretende Kreisbrandmeister Dominik Wolf zur Einsatzstelle gekommen um sich vor Ort ein umfassendes Bild der Lage zu verschaffen.

Meldung des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

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