Im Stettfelder Abseits

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Wenn Lefty kocht, wird alles gut

Jeder Ladeninhaber kennt das Problem: Wer nicht gerade ein Geschäft in bester Lage in der Fußgängerzone betreibt, der muss sich richtig was einfallen lassen um genügend Publikum anzuziehen. Bei Gaststätten ist das nicht anders, manche davon liegen derart versteckt, dass ohne die entsprechende Mund-zu-Mund-Propaganda kaum ein Auswärtiger auf die Idee kommen würde nach ihnen zu suchen.

Ein Beispiel hierfür ist die Stettfelder Gaststätte “Abseits” in den Räumen des Clubhauses des Stettfelder Fußballvereins. Auch wenn der Name vermutlich eher an den Fußball angelehnt ist, trifft “Abseits” auch auf die Lage zu. Das Restaurant liegt ganz versteckt im Gewerbegebiet des kleinen Römer-Dorfes. Seit 2015 gibt es hier gehobene regionale Küche zu erleben, für die es sich durchaus lohnen würde auch von weiter her anzureisen. Auch uns ist das kleine gastronomische Juwel bisher nicht bekannt gewesen, seit wir aber durch einen Zufall dort vergangene Woche einkehren konnten, haben wir beschlossen euch in diesem kleinen Artikel eine klare Empfehlung auszusprechen.

Chefin im Abseits ist Jasmin, die nur wenige Kilometer weiter in Kronau zu Hause ist. Sie jobbt seit Jahren in der Gastronomie und hat sich mit ihrem ersten eigenen Restaurant einen großen Traum erfüllt. In der Küche werkelt indes mit Eleftarios aka Lefty kein Unbekannter aus der Kraichgauer Gastroszene. Den großen Hünen am Herd  kennt man bereits seit Jahren aus der Mühlbacher Straße in Eppingen. Dort arbeitete er zuerst Seite an Seite mit seinem Papa im griechischen Restaurant „Bei Georg“ und wandelte dies schließlich zur kultigen Lefty´s Sportsbar um. Irgendwann zog es ihn dann weiter und so wurde er schließlich Küchenchef im Abseits. Was er hier auf die Teller zaubert, kann man durchaus als kleine Kunstwerke bezeichnen. Mit frischen, regionalen Produkten gibt es im Abseits liebevoll dekorierte Teller mit kreativ zusammengestellten Gerichten auf den Tisch. Viel frisches Gemüse, eine tolle Präsentation und vor allem nichts davon von der Stange. Wo bekommt man schon selbstgemachte Pommes auf dem Teller? Das Ambiente im Abseits ist noch von der zweckmäßigen Architektur der früheren Vereinsgaststätte geprägt – Jasmin hat aber mit einer liebevollen Inneneinrichtung das Beste daraus gemacht. Im großen neben Saal haben ganze Gruppen Platz und auf dem von Palmen gesäumten Vorplatz, sitzt es sich an lauen Sommerabenden auch besonders schön. Preislich liegt das ab Abseits eine Spur über dem Schnitt der gastronomische Nachbarschaft. Ein SchniPoSa (unser bewährter Index) schlägt mit knapp 14 Euro zu Buche. Der Mehrwert durch die Qualität der angebotenen Speisen gleicht dies aber mehr als aus.

Von unserer Seite aus eine klare Empfehlung, schaut einfach mal vorbei und macht euch selbst ein Bild. Ihr findet das Abseits im Stettfelder Gewerbegebiet direkt gegenüber von Holz Kunz. 27 5-Sterne Bewertungen bei Facebook und 22 Bewertungen mit durchschnittlich 4,8 von 5 Sternen bei Google sprechen übrigens auch für sich.

PS: Wie immer bei unserem Gastro-Tipps gilt auch hier, dass wir weder zum Essen eingeladen wurden, noch sonst irgendeine Art von Bezahlung oder Kompensation erhalten haben.

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