Das Regierungspräsidium Karlsruhe kündigt den nächsten großen Schritt beim Ersatzneubau der maroden Brücke über die Bahnstrecke in Bretten-Diedelsheim an. Ab dem 4. August 2025 wird die B 35 zwischen dem Alexanderplatz und dem Karlsruher Dreieck vollständig gesperrt – voraussichtlich bis zum 20. Oktober. Bereits am 28. Juli beginnt eine zusätzliche Sperrung der Robert-Bosch-Straße.
Warum wird gebaut?
Wie aus einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Karlsruhe hervorgeht, weist das bestehende Brückenbauwerk erhebliche Schäden auf und muss vollständig ersetzt werden. Um die Sicherheit für Straßen- und Bahnverkehr zu gewährleisten, wird seit September 2024 ein neues Bauwerk in Seitenlage errichtet. Die Fundamente sind seit April 2025 fertiggestellt, nun folgen der Abriss der alten Brücke und der Einhub der neuen Überbauteile. Ziel ist es, die neue Brücke bis Mitte September in ihre endgültige Lage zu verschieben.
Das bedeutet die Sperrung für den Verkehr
- B 35 komplett dicht vom 4. August bis 20. Oktober 2025
Zwischen dem Alexanderplatz und dem Karlsruher Dreieck ist kein Durchkommen mehr. Auch die Ortsdurchfahrt Diedelsheim (Schwandorf- und Steinzeugstraße) bleibt in diesem Zeitraum aus Richtung Karlsruhe und Bruchsal gesperrt. - Robert-Bosch-Straße bereits ab 28. Juli betroffen
Diese wird bis 12. August voll gesperrt. Nur ÖPNV und Berechtigte dürfen passieren. Ab dem 3. August gelten dort außerdem Halteverbote, da Flächen für die Anlieferung von Fertigteilen benötigt werden.
So läuft der Verkehr während der Sperrung
Umleitungen sind weiträumig ausgeschildert:
- Von Norden (Bruchsal) kommend: über die B 3 Richtung Karlsruhe, dann über die B 10 und L 611 bis Maulbronn, von dort zurück auf die B 35 Richtung Knittlingen.
- Aus Walzbachtal: über die L 571 und L 611 zurück zur B 35.
Bereits ab dem 25. Juli sorgen Halteverbote und zusätzliche Fußgängerampeln auf den Umleitungsstrecken für einen möglichst reibungslosen Verkehrsfluss.
Kosten und Ausblick
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund neun Millionen Euro. Finanziert wird das Bauvorhaben anteilig durch den Bund und die Deutsche Bahn. Nach der Vollsperrung folgen noch Restarbeiten, die den Verkehr nicht mehr wesentlich beeinträchtigen sollen. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist für Dezember 2025 geplant.
Weitere Details und aktuelle Informationen gibt es auf der Projektseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe sowie unter VerkehrsInfo BW und in der Verkehrsinfo BW-App. Das Regierungspräsidium bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die Einschränkungen.
Basierend auf einer Pressemitteilung, mit Unterstützung durch KI redaktionell bearbeitet.

Nur noch Sanierungschaos!😮😱
Das ist mal ein Projekt!
Nur: warum geht das in 2,5 Monaten während man in Kraichtal für eine Betonplatte über das Kraichbächle über 7 Monate braucht?🤔
Weil in Münzesheim die Brücke abgerissen wurde und an gleicher Stelle wieder neu aufgebaut wurde.
In Bretten wird die neue Brücke seit Monaten bereits neben der alten Brücke gebaut, damit diese nur „Rübergeschoben“ wird. Der Brückenbau in Bretten läuft auch schon mehere Monate. Sieht man wenn man dran vorbei fährt.
Abriss und Rüberschieben dauert dann halt nur 2,5 Monate.
Und sowas wäre in Mü nicht möglich gewesen?🤔
Daneben bauen und rüberschieben…also die Chinesen machen sowas in 43h…an einer 8-spurigen Straße!
Es kommt aber auch kein Beitrag zu einer Baustelle ohne das alte Chinesen-Argument aus… klar machen die das schneller, sie müssen ja auch weder auf die Umwelt, noch auf Anwohner und schon gar nicht auf die Menschenrechte der Bauarbeiter achten. Da kann man schon mal Gas geben…
Als ob hier auf die Anwohner geachtet werden würde!
Gruß von der Hauptstrasse!
Da kann auch nur das „alte Chinesenargumente“ kommen…
Es ändert sich ja auch nichts.
Es scheitert in Deutschland nun aber weder an Umwelt, Anwohnern oder Menschenrechten …
Die Projekte sind mangelhaft geplant und unterfinanziert. Und das wissentlich/absichtlich um die Projekte durch alle Gremien zu bekommen.
Am Ende dauert alles 4 mal so lange wie geplant und ist doppelt so teuer.
Unabhängig von irgendwelchen chinesischen Großbaustellen, läuft hier einiges falsch – auf Staats-/Länder- oder Kommunalebene.
Bei Industrieprojekten ist das anders. Da kann der Auftragnehmer nicht einfach kommen und erzählen, dass er doch viel länger braucht und außerdem mehr Geld notwendig ist.
Aber da wird auch nicht das Geld anderer ausgegeben …
Können Sie dafür ein paar Belege liefern?