Großeinsatz nach Brand in Bruchsaler Hallenbad

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Ein Kompressor brannte aus unbekannten Gründen am frühen Mittwochmorgen im Technikbereich des Bruchsaler Hallenbades „SaSch“. Der komplette Kellerbereich und die Geschosse darüber waren verraucht. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot bis in den Vormittag beschäftigt. Das gesamte Bad musste be- und entlüftet werden. Der Badebetrieb ist nach jetzigem Stand bis zum frühen Nachmittag ausgesetzt.

Am frühen Mittwochmorgen wurde um 4:09 Uhr die Bruchsaler Feuerwehr zu einem Brandmeldealarm an das Bruchsaler Hallenbad „SaSch“ in der Straße „Im Sportzentrum“ gerufen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war der komplette Keller- und Technikbereich verraucht. Umgehend löste der Einsatzleiter Andreas Kroll eine Alarmstufenerhöhung aus. Hier wurden zusätzlich die Abteilung Büchenau und die Führungsgruppe Bruchsal hinzu alarmiert. Mit vier Trupps unter Atemschutz wurden in den Erstmaßnahmen die Räume in den Untergeschossen und im Schwimmerbereich erkundet und auf den Brandherd abgesucht. Um weitere Atemschutzgeräteträger zur Verfügung zu haben, wurden die Abteilungen Heidelsheim und Helmsheim nachalarmiert. In den verzweigten Kriechgängen im zweiten Untergeschoss konnte schlussendlich der Brandherd gefunden werden. Es brannte aus noch unbekannten Gründen ein Kompressor. Das Feuer konnte rasch abgelöscht werden. Um die Verrauchung aus dem Gebäude zu bekommen, mussten mit einem Be- und Entlüftungsgerät in den Untergeschossen und mit dem LUF60 (Löschunterstützungsfahrzeug) aus dem Schwimmerbereich die Luft abgesaugt werden. Aufgrund des großen Volumens im Gebäude zogen sich diese Tätigkeiten in die Länge. Um den Grundschutz sicherzustellen, wurde die Abteilung Untergrombach zur Wachbesetzung in das Feuerwehrhaus Bruchsal alarmiert. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Bertram Maier und der stellvertretende Ordnungsamtsleiter Oliver Bienek machten sich vor Ort ein Bild über die Lage. Bürgermeister Andreas Glaser wurde telefonisch über die Einsatzlage informiert.

Bild: Tibor Czemmel

Die Be- und Entlüftungsmaßnahmen waren gegen 08:30 Uhr beendet und die Feuerwehr konnte den Rückbau der Einsatzmaterialien beginnen. Der gesamte Bereich wurde mit Messgeräten nochmals kontrolliert, um sicherzustellen, dass ein gefahrloses Betreten des Gebäudes für die Mitarbeiter möglich ist. Zur Absicherung der Einsatzkräfte war der Rettungsdienst unter der Leitung des organisatorischen Leiters Daniel Grein mit einem Notarzteinsatzfahrzeug, einem Rettungswagen und der Schnelleinsatzgruppe Bruchsal bestehend aus Malteser Hilfsdienst und DRK im Einsatz. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Andreas Kroll mit etwa 65 Einsatzkräften bis 09:30 Uhr an der Einsatzstelle. Die Einsatzstelle wurde an den Betreiber übergeben.

Bericht und Bilder: Tibor Czemmel – Pressesprecher der Feuerwehr Bruchsal

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