Bad Schönborn erprobt autonomen Busverkehr
Ausgerechnet die kleine eher ruhige Kurgemeinde Bad Schönborn, prescht in Sachen Mobilität der Zukunft rasant voran. Im Rahmen des EU-Projekts GINEVRA wird hier die Zukunft des fahrerlosen Personenverkehrs erprobt. Die Phase auf dem Reißbrett liegt dabei bereits hinter den ausführenden Köpfen, jetzt geht es in die praktische Umsetzung. Ein Bus, ganz ohne Fahrer, autonom betrieben, soll dabei handfeste Erfahrungswerte schaffen. Wie die Gemeindeverwaltung Bad Schönborn mitteilt, haben interessierte Bürger vom 15. bis zum 20. April 2026 die Möglichkeit, ein solches autonom agierendes Fahrzeug auf dem Gelände der ehemaligen Pflegeklinik in der Kraichgaustraße kennenzulernen.
Technologische Demonstration im Testparcours
Ein Kleinbus des Herstellers Navya wird einen dreistufigen Parcours befahren, um die Handhabung von Hindernissen, Gefahrenstellen und realistischen Verkehrsszenarien zu demonstrieren. Das Fahrzeug bietet Platz für Gruppen von bis zu acht Personen. Die Fahrten finden täglich zwischen 10 und 16 Uhr statt, wobei laut Gemeindeverwaltung eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich ist. Der etwa einstündige Besuch umfasst neben der barrierefreien Testfahrt detaillierte Informationen zur eingesetzten Technik und zur Mobilität der Zukunft. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Wissenschaftliche Begleitung und EU-Förderung
Das Projekt legt einen besonderen Fokus auf die Bedürfnisse von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und untersucht, wie autonome Verkehre den öffentlichen Personennahverkehr in kleineren Gemeinden ergänzen können. Bad Schönborn ist dabei die einzige deutsche Kommune innerhalb des Interreg-Central-Europe-Projekts, an dem insgesamt sieben Länder beteiligt sind, wie die Gemeinde weiter mitteilt.
Dahinter stecken auch renommierte universitäre Partner: Die wissenschaftliche Auswertung der Testphasen erfolgt durch eine Kooperation des Karlsruher Instituts für Technologie, der Technischen Universität Wien und der Universität Szeged in Ungarn. Ziel der Aktion der Gemeindeverwaltung ist es, Akzeptanz und Umsetzbarkeit autonomer Mobilitätskonzepte im ländlichen Raum zu erforschen und den Bürgern einen direkten Einblick in diese Technologie zu ermöglichen.
Wenn er denn mal so aussieht 🤗
Und hoffentlich fährt er elektrisch und nicht mit Stinkediesel!☝️🤷🏼
Wenn er mit Diesel fahren würde, könnte man ihn weder Bezahlen noch sollte er im Kurort fahren dürfen.
Also ich finde den toll!!!
Und besser als diese normalen Lärmbusse!
VW entlässt 50.000 Beschäftigte. Das ist doch wirklich grandios. Und irgendwann ist die deutsche Autoindustrie am Arsch. Das ist doch nicht weiter schlimm, dann wird die Luft ganz ganz sauber. Wo sollen dann die Menschen einen Arbeitsplatz finden?
Verkauft dann ein Roboter Fahrscheine?
Und wenn mit Strom
dann auch im Winter…hoffentlich
Ist doch herrlich , die Verantwortung hat die Technik und Hersteller !! ;)
Nein, VW „entlässt“ nicht 50.000 Menschen, sondern streicht 50.000 Stellen. Das ist zwar auch fatal, aber ein großer(!) Unterschied.
Wer den Artikel gelesen hat, sollte verstanden haben, dass es vor allem darum geht, auf dem Land und dort, wo das Angebot an Öffis dürftig ist, mehr Möglichkeiten zu schaffen. Ein großer Bus lohnt nicht immer, ein Zug fährt nicht überall und was bringt einem die 2 km entfernte Haltestelle, wenn man schlecht zu Fuß ist?! Man muss solche autonomen Minibusse als Sammel(Ruf)Taxis verstehen, die dank der entfallenden Lohnkosten für einen Fahrer, Preise anbieten können, die sich an Öffis orientieren und eben nicht an Taxis.
Die Technik schreitet voran, Jobs werden wegfallen, andere werden kommen.
Aber Hauptsache gemeckert …