„De gnitze Griffel“ – Mundartwettbewerb geht in die nächste Runde

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"De gnitze Griffel" - Mundartwettbewerb geht in die nächste Runde​Wer Freude an der Mundart hat und in seinem Dialekt schreibend kreativ sein möchte, kann sich am „Gnitzen Griffel“ beteiligen.

Der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe e.V. hat wieder den Mundartwettbewerb „De gnitze Griffel“ ausgeschrieben. Eingereicht werden können Gedichte, Geschichten oder Lieder zu einem selbst gewählten Thema. Hintergründiges und Humorvolles ist gesucht, Zeitgenössisches erwünscht und Erinnerungen können ebenfalls Ideen liefern, so der Arbeitskreis.

Mitmachen dürfen alle Personen, die im Regierungsbezirk Karlsruhe leben oder geboren sind. Also Menschen aus den Land- und Stadtkreisen von Mosbach über Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe, Pforzheim bis Rastatt, Bühl und Freudenstadt. Es können Texte in all jenen Mundarten verfasst werden, die im Regierungsbezirk heimisch sind. Wichtig: Die Einsendungen dürfen noch nicht veröffentlicht sein, auch nicht im Internet.

Den Mundartwettbewerb im Regierungsbezirk Karlsruhe gibt es seit 30 Jahren. Viele bekannte Autoren haben sich durch ihn einen Namen gemacht. Bei der neuen Ausgabe kann sich jeder Einsender mit zwei Texten oder Liedern beteiligen. Diese werden von einer Fachjury anonymisiert bewertet. Gedichte oder Erzählungen/Szenen dürfen eine bestimmte Länge nicht überschreiten. Für Projekte von Schulklassen oder für junge Teilnehmer wird ein Sonderpreis verliehen. Den Siegern in drei literarischen Sparten und dem nach Rudolf Stähle benannten Sonderpreis winken „Belohnungen“ von insgesamt 7.000 Euro.

Einsendeschluss für die Teilnahme am „Gnitzen Griffel“ ist der 22. Mai 2017. Die genauen Wettbewerbsbedingungen finden sich im Internet unter www.ak-heimatpflege-ka.de.

Die Adresse für Einsendungen: Arbeitskreis Heimatpflege Regierungsbezirk Karlsruhe e.V., RP Karlsruhe, Referat 23, 76247 Karlsruhe.

Auskünfte zu dem alle zwei Jahre ausgetragenen Wettbewerb gibt es dienstags, donnerstags und freitags auch unter Telefon (0721) 926-2326.

Bei einem Mundartabend in der Badnerlandhalle Karlsruhe-Neureut werden die besten Beiträge am 19. Oktober 2017 von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl ausgezeichnet.

Teilnahmebedingungen 2017:

Teilnahmeberechtigung, Mundarten und Sparten

Teilnahmeberechtigt sind alle, die im Regierungsbezirk Karlsruhe geboren oder wohnhaft sind. Zum Re- gierungsbezirk gehören die Landkreise Neckar-Odenwald, Rhein-Neckar-Kreis, Karlsruhe, Enzkreis, Calw, Freudenstadt und Rastatt sowie die kreisfreien Städte Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe, Pforzheim und Baden-Baden.
Die Beiträge für den „Gnitzen Griffel“ müssen in einer der heimischen Mundarten des Regierungsbezirks oder in einer Mundart der hier lebenden Heimatvertriebenen verfasst sein.

Es können Beiträge in drei Sparten eingereicht werden:

– Gedichte
– Erzählungen (Geschichten bzw Prosa) und Szenen
– selbstgetextete und komponierte Lieder.selbstgetextete und komponierte Lieder.

Nur unveröffentlichte Beiträge

Bereits in früheren Jahren eingereichte Beiträge dürfen nicht erneut eingesandt werden. Mit der Einsendung erklären die Teilnehmer ausdrücklich, dass ihre Texte oder Lieder noch nicht veröffentlicht sind, auch nicht im Internet. Die Beiträge müssen außerdem bis zur Bekanntgabe der Wettbe- werbssieger 2017 unveröffentlicht bleiben.

Themen, Anzahl und Länge der Beiträge

Die Wahl des Themas ist frei. Ausdrücklich erwünscht sind Beiträge zu gegenwartsbezogenen Themen. Jede/r Teilnehmer/in kann insgesamt zwei Werke einreichen. Entweder in einer Sparte oder in zwei verschiedenen Sparten. Dabei müssen bei jedem Werk die nachfolgenden Längenvorgaben eingehalten werden. Die Textlängen dürfen also nicht addiert und geteilt werden.

Für die Länge der in Maschinenschrift einzureichenden Texte gelten folgende Regeln:

– Gedichte dürfen bis zu drei maschinengeschriebene DIN A4 Seiten
– Geschichten (Prosa) und Szenen dürfen fünf maschinengeschriebene DIN A4 Seiten mit jeweils 1,5-zeiligem Zeilenabstand und einer Schriftgröße von mindestens 10 Punkten umfassen.

Lieder sind auf CD sowie mit einem Textblatt einzureichen. CDs bitte möglichst in vierfacher Ausfertigung einreichen.
Einsendung und Preise

Die Beiträge sind anonym einzusenden, nur mit einem Titel und der Spartenbezeichnung versehen, ohne Unterschrift oder Namenskürzel. Das gilt auch für CDs.

In einem Begleitschreiben geben Sie bitte unter demselben Titel (oder den Titeln, bei zwei Texten) Ihren Namen, Anschrift, Telefonnummer und möglichst eine E-Mail Adresse an. Es ist nötig, dass Sie unterschreiben. Damit erklären Sie, dass Sie Urheber/in der Werke sind, es also Ihre eigene kreative Leistung ist und die Beiträge zudem noch unveröffentlicht sind.

Der Wettbewerb ist mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 7000 Euro ausgestattet. Je Sparte sind für einen 1. Preis 1.000 Euro, für einen 2. Preis 750 Euro und für einen 3. Preis 500 Euro ausgelobt. Weitere Teilnehmer und ihre Beiträge können durch eine „lobende Erwähnung“ gewürdigt werden, die nicht mit einem Preisgeld verbunden ist.

Rudolf-Stähle-Preis

Als Sonderpreis wird der Rudolf-Stähle-Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 750 Euro ausgeschrieben. Er wird an ein kreatives Mundart-Projekt von Schülerinnen und Schülern, Schulklassen, Kursen oder Arbeitsgemeinschaften, für einen Beitrag eines jungen Künstlers bis 25 Jahre (bitte Alter angeben) oder für eine sonstige außergewöhnliche Einsendung vergeben. Der Rudolf-Stähle-Preis kann geteilt werden.

Ansonsten gelten die bisher genannten Bedingungen. Sollte das Mundartprojekt von Schülerinnen und Schülern auch andere als textliche Darstellungsformen beinhalten, ist eine kurze zusammenfassende Dokumentation einzureichen.

Entscheidung und Preisverleihung

Über die Einhaltung der Wettbewerbsregeln, die Vergabe der Preise sowie die Aufteilung und/oder Staffe- lung der Preisgelder entscheidet eine unabhängige Fachjury. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Wettbewerbssieger werden voraussichtlich Ende Juli 2017 bekannt gegeben. Frau Regierungspräsidentin Nicolette Kressl wird im Rahmen der Heimattage beim Mundartabend am 19. Oktober 2017 in der Badnerlandhalle Karlsruhe-Neureut die Preisverleihung vornehmen. Dabei werden die Gewinner ihre prämierten Beiträge öffentlich präsentieren.

Die/der Autor/in erklärt sich mit der honorarfreien Veröffentlichung ihres/seines Beitrages oder von Auszügen hieraus im Zusammenhang mit dem Mundartwettbewerb einverstanden.

Die Einsendungen sind zu richten an:

Arbeitskreis Heimatpflege Regierungsbezirk Karlsruhe e. V. Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 23, 76247 Karlsruhe.

Einsendeschluss ist am Montag, 22. Mai 2017. Es gilt das Datum des Poststempels.

Weitere Auskünfte gibt es dienstags bis donnerstags telefonisch unter der Nummer 0721/926 2326. Die Ausschreibung findet sich auch unter www.ak-heimatpflege-ka.de.

Alle Teilnehmer werden über den Ausgang des Wettbewerbs informiert. Von Rückfragen zum Wettbewerbsergebnis vor August bitten wir abzusehen.

(Pressemitteilung RP KA)

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