Das Östringer Wirtschaftswunder

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Es geht aufwärts in Östringen

Durch die Zuzüge zweier großer und namhafter Spieler, profitiert die Stadt durch steigende Steuereinnahmen und einem deutlichen Plus an Arbeitsplätzen. Dieser Boom ist mitunter der Firma Winkels, welche auf dem Gelände des ehemaligen Nylonfaserwerkes im Industrieparks gebaut hat zu verdanken und dem Versandhaus Bader, dessen neuer Großbau gerade am Ortsrand Östringens in die Höhe wächst.

Doch wie geht es dem Herzen der Gemeinde, dem Östringer Stadtzentrum? Entlang der vielbefahrenen Bundesstraße, die den Ort in zwei Teile trennt, ist hier viel Fingerspitzengefühl bei der Stadtentwicklung gefragt. Zwei wichtige Eckpfeiler hat man seitens der Verwaltung bereits ins Visier genommen. So wurde der Begriff „Innenstadt“ für das künftige Entwicklungskonzept klip und klar definiert und mit der Aufnahme der Ortsumgehung Östringen in den Bundesverkehrswegeplan auch eine Basis für eine Beruhigung der Verkehrssituation geschaffen. Die erste Maßnahme dient dazu künftige Geschäfte im Zentrum anzusiedeln, dieses dadurch zu verdichten und attraktiver zu machen.

Die Mission lautet ganz klar die Kaufkraft wieder ins Zentrum zu holen – denn das große Gewerbegebiet mit zahlreichen Discountern und Fachmärkten hat der Innenstadt stark zugesetzt. Bei allen Herausforderungen hat sich der Ortskern in der letzten Zeit deutlich zum positiven verändert. Anwohner und Geschäftsleute investieren wieder in ihre Gebäude und dort wo noch vor kurzem Leerstand herrschte, kehrt nun wieder Leben ein. Ein Trend der auch für die alteingesessenen Ladenbesitzer nicht zu übersehen ist

Wenn die Menschen wieder ihr eigenes, sauer erwirtschaftetes Geld in die Hand nehmen und in ihren Ort investieren, könnte es kein deutlicheres konjunkturelles Signal geben als eben dieses. Östringen erlebt den wirtschaftlichen Aufschwang – an der einen Stelle mehr, an der anderen etwas weniger. Bei allen Herausforderungen die die Zukunft noch bereit halten mag – Eines ist spürbar – Der Trend zeigt nach oben.

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