Bahnprojekt Mannheim–Karlsruhe: Bahn legt bevorzugte Trasse fest

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Die Deutsche Bahn hat am Montagnachmittag in Karlsruhe die bevorzugte Antragsvariante für den Neu- und Ausbau der Bahnstrecke zwischen Mannheim und Karlsruhe vorgestellt. Wie aus der Mitteilung des Verbands Region Karlsruhe hervorgeht, soll künftig die Trassenvariante R4 weiterverfolgt werden.

Der nun präsentierte Verlauf sieht vor, dass die neue Strecke südlich von Mannheim bei Hockenheim ansetzt, anschließend westlich an Waghäusel und Wiesental vorbeiführt und dann südlich Hambrücken passiert. Ab Höhe Forst soll die Trasse gebündelt entlang der Autobahn A5 verlaufen, der sie bis nach Karlsruhe folgt.

Landrat und Verbandsvorsitzender Dr. Christoph Schnaudigel begrüßt die Entscheidung grundsätzlich, betont jedoch, dass zahlreiche Detailfragen offen seien. Besonders im Raum Waghäusel müsse geprüft werden, ob der Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner ausreichend berücksichtigt werde. Auch entlang der Bestandsstrecke seien mögliche Belastungen zu beachten.

Verbandsdirektor Dr. Matthias Proske kündigte an, den vorgeschlagenen Verlauf anhand des Regionalplans und der „Karlsruher Erklärung“ genau zu prüfen und mögliche Optimierungen mit der Deutschen Bahn zu besprechen. Die Vorzugstrasse ist Ergebnis eines mehrjährigen Dialog- und Auswahlprozesses, an dem der Verband Region Karlsruhe sowie kommunale Vertreter durchgehend beteiligt waren.

Im nächsten Schritt wird das Regierungspräsidium Karlsruhe die Raumverträglichkeit der Variante R4 prüfen. Weitere Informationen stellt die Bahn auf ihrer Projektseite bereit.

1 Kommentar zu „Bahnprojekt Mannheim–Karlsruhe: Bahn legt bevorzugte Trasse fest“

  1. Yepp und Baubeginn 2040 oder 2100 . Bauzeit 100 Jahre für einen Kilometer. Zuvor muß natürlich eine Kommission gegründet werden. Die Eröffnung von Stuttgart 2025 wird dann damit Zusammengelegt. Das spart Geld.

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