Wir sind gut vorbereitet

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Wie das Unternehmen Linhardt in Hambrücken der Corona-Krise begegnet

PR -BEITRAG / WERBUNG Die Wirtschaft weltweit ächzt unter den Folgen der Corona-Krise. Lieferketten kommen ins Stocken, die Materialbeschaffung wird schwieriger, Ausfälle beim Personal müssen kompensiert werden und nicht zuletzt bricht in vielen Branchen die Nachfrage dieser Tage drastisch ein. Auch in unserer Region schrillen in vielen Unternehmen längst die Alarmglocken. Auf viele drängenden Fragen kommen in dieser angespannten Situation nur wenige belastbare Antworten – die Folge: Unsicherheit macht sich immer mehr breit.

Auch beim Tuben- und Verpackungshersteller Linhardt in Hambrücken beobachtet man die Situation und die dynamischen Entwicklungen aufmerksam, um jederzeit falls Probleme auftauchen, so weit wie möglich, schnell und effektiv gegenzusteuern. Bis jetzt ist das Unternehmen nur mit einem blauen Auge davon gekommen, berichten uns Werksleiter Michael Ring und Verkaufsleiter Kay Bömer im Interview via Video-Konferenzschaltung. Durch die international aufgestellten Handelsbeziehungen, habe man bereits im Februar die Situation und die Entwicklung der Infektionszahlen sorgsam verfolgt und frühzeitig entsprechende Vorbereitungen getroffen. Mehrere Task Forces innerhalb der Linhardt Gruppe wurden eingesetzt um die verschiedenen Bereiche des Unternehmens auf den Ernstfall vorzubereiten. Um die mehr als 1.200 Mitarbeiter zu schützen, hat Linhardt so zum Beispiel eine Informations- und Hygiene-Offensive ins Leben gerufen. Kommunikationspapiere, Einzelgespräche, Ablaufpläne und Aushänge haben die Belegschaft bereits vor Wochen für die zentralen Themen des Infektionsschutzes und der notwendige Hygiene sensibilisiert. Zudem wurden Arbeitsabläufe, Arbeitsbereiche und Pausen -Einrichtungen für den maximal möglichen Abstand modifiziert.

Werksleiter Michael Ring und Verkaufsleiter Kay Bömer

Mitarbeiter die aufgrund der geschlossenen Schulen und Kindertagesstätten keine andere Möglichkeit gefunden haben, werden vom Unternehmen unterstützt um ohne in Not zu geraten, zu Hause auf ihre Kinder aufpassen zu können. Die meisten Linhardtianer konnten aber glücklicherweise die Betreuung so organisieren, dass sie dem Unternehmen weiterhin zur Verfügung stehen. Bei Linhardt in Hambrücken, aber auch in den anderen deutschen Werken in Viechtach und Pausa laufen derzeit so noch alle Produktionslinien. Das gibt dem Unternehmen die Möglichkeit flexibel auf die veränderte Wirtschaftslage zu reagieren und beispielsweise einen Anstieg von Bestellungen aus den Bereichen der Lebensmittel- und Pharmaindustrie erfüllen zu können. Gerade in der jetzigen Zeit ist es wichtig diese Industriezweige zuverlässig zu bedienen.

Während die Mitarbeiter in der Produktion unabdingbar vor Ort im Werk in Hambrücken gebraucht werden, hat die Verwaltungsebene hingegen einen Kurswechsel vollzogen. Ein kürzlich erfolgter Stress-Test mit der Zielsetzung zu klären ob die gesamte Verwaltungsebene auch über Telearbeit bzw im Homeoffice leistungs- und einsatzbereit bleiben kann, hat sich als voller Erfolg herausgestellt. Im Ernstfall wäre so die Aufrechterhaltung des Betriebes dieser Abteilungen gewährleistet.

Noch laufen also alle Prozesse bei Linhardt wie gewohnt, was aber die Zukunft bringen wird, kann auch hier niemand wirklich vorhersagen. “Das ist alles eine große Glaskugel” räumen Michael Ring und Kay Böhmer ein. “Wir werden auf alles so gut reagieren wie wir können, ausgestanden ist das Ganze aber eben noch lange nicht”.

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