Wenn jede Hilfe zu spät kommt

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Nach dem verheerenden Brand mit vier Toten – Ein Gespräch mit dem Kraichtaler Feuerwehrkommandanten Mathias Bauer über das Unvorstellbare und seine Folgen

“Ich hatte schon bei der Anfahrt ein mulmiges Gefühl”, so beschreibt Mathias Bauer den Auftakt jenes Einsatzes, der sich kurze Zeit später als einer der schlimmsten seiner bisherigen Laufbahn als Feuerwehrmann herausstellen sollte. Bei einem Brand vergangene Woche in Unteröwisheim wurden er und seine Einsatzkräfte unverschuldet Teil einer Tragödie, die sie einfach nicht mehr verhindern konnten. Trotz eines schnellen Anrückens, trotz entschlossenen Handelns aller Beteiligten, konnten die vier Bewohner nicht mehr gerettet werden – eine Mutter und ihre drei Kinder fanden den Tod.

Was macht das mit Feuerwehrleuten, die ehrenamtlich einen solchen Einsatz schultern müssen? Welche Folgen ergeben sich für die Retter aus einer solchen Situation? Stephan Gilliar im Gespräch mit Feuerwehrkommandant Mathias Bauer.

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3 Gedanken zu „Wenn jede Hilfe zu spät kommt“

  1. Man kann nur jeden Tag Danke zu allen Menschen sagen, die sich jeden Tag für andere einsetzen und die trotz allen Leids, welches sie dabei wiederholt erleben, immer wieder weitermachen.

    Danke!

  2. Dieser Job – und alle ähnlichen – ist hart. Er geht oft an die Nieren. Es gibt wenig das man zur Verarbeitung solcher Ereignisse beitragen kann. Evtl. ein Ohr zum Zuhören, eine Schulter zum Anlehnen. Es gibt zum Glück die Möglichkeiten für Feuerwehrleute, Polizisten etc. mit Psychologen oder Pfarrern zu reden – aber die Bilder…. die bleiben. Lange. Darum kann ich auch nicht verstehen, wie man Menschen die „nur“ ihren Job machen, angreifen, beschimpfen oder sonstwie behindern kann. Auch wenn hier jede Hilfe zu spät kam – jeder kann dankbar sein, dass es Feuerwehr und Co gibt.

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