Viele Menschen am Samstagabend im Schlossgarten – Ausschreitungen im Keim erstickt

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Viele junge Menschen waren am Samstagabend bis in die Nacht zum Feiern in den Karlsruher Schlossgarten und auf den Schlossvorplatz gekommen. Es herrschte eine aggressive Grundstimmung, vielfach wurde gegen die Abstands- und Hygieneregeln verstoßen. Kurz nach 22 Uhr wurde der Schlossgarten sukzessive durch Polizeikräfte geräumt.

Schon kurz nach 19 Uhr fielen in der Innenstadt Personengruppen auf, die teilweise mit Getränken beladen in den Schlossgarten zum Feiern zogen. Es wurde erheblich dem Alkohol zugesprochen. Zu Spitzenzeiten hielten sich offenbar um die 1000 teils alkoholisierte und aggressive Menschen auf der Wiese auf. Es kam zu zwei sexuellen Belästigungen zum Nachteil junger Frauen und einer gefährlichen Körperverletzung.

Außerdem wurden die daraufhin aus dem ganzen Stadtgebiet zusammen gezogenen Polizeikräfte massiv beleidigt. Ein Einsatzfahrzeug der Polizei wurde mit Gegenständen beworfen, die Besatzung eines Rettungswagens musste durch Polizeibeamte geschützt werden. Es wurde niemand verletzt, der Streifenwagen wurde glücklicherweise nicht beschädigt.

Um eine weitere Eskalation zu vermeiden war eine Räumung des Schlossgartens und eine restriktive Trennung beziehungswiese Kanalisierung der Menschen notwendig. Mit dem Beginn der Maßnahme befolgten die Personen die Anweisungen der Polizei und verließen den Schlossgarten. Starke Polizeipräsenz an bekannten Treffpunkten in der Innenstadt verhinderte wohl weitere Ansammlungen und Solidarisierungen. So konnten die Einsatzmaßnahmen gegen 03 Uhr beendet werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden offenbar weder Polizeibeamte noch Publikum im Zuge der Räumung verletzt.

Quelle: Mitteilung der Polizei (ots-Originalmeldung)

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