Vermutlich zwei weitere Schüler in Bad Schönborn an Tuberkulose erkrankt

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Pflichtuntersuchung wird deutlich ausgeweitet

Bad Schönborn kommt weiter nicht zur Ruhe. Nach dem Bekanntwerden des Ausbruchs einer offenen Tuberkulose eines Schülers im Ortsteil Mingolsheim und der Infektion (nicht Erkrankung!) von 48 Schülern der Klassenstufe 8 an der Michael-Ende-Gemeinschaftsschule, meldet das Gesundheitsamt nun zwei mutmaßliche weitere Krankheitsfälle.

Nach Informationen des Landratsamtes Karlsruhe ist bei zwei der 48 angesteckten Schüler nun von einer Erkrankung auszugehen. Die Jugendlichen werden derzeit in einer Klinik stationär behandelt. Damit würde sich die Anzahl der nicht nur infizierten, sondern tatsächlich erkrankten Patienten auf vier erhöhen, denn zwischenzeitlich hat sich offenbar auch die Ansteckungsfähigkeit des Schüler an der Franz-Josef-Kuhn-Grundschule bestätigt, wenngleich auch nicht im gleichen Umfang wie die des Schülers an der Michael-Ende-Schule.

Aufgrund dieser neuen Entwicklungen wird das Gesundheitsamt die verpflichtenden Untersuchungen nun auf alle Schüler sämtlicher Klassenstufen von 5 bis 9, das Lehrerkollegium sowie die weiteren Angestellten der Michael-Ende-Schule ausweiten.

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4 Gedanken zu “Vermutlich zwei weitere Schüler in Bad Schönborn an Tuberkulose erkrankt”

  1. Ein Skandal was hier passiert. Meinem Kind wurde eine Blutuntersuchung verweigert bemi arzt und im Krankenhaus als sie Bad schönborn hörten. Das Gesundheitsamt zieht hier seine Fäden um was zu erreichen? Hier stimmt etwas nicht und es stinkt gewaltig nach Vertuschung. Informationen werden zurückgehalten und dringen nicht an die Öffentlichkeit. So harmlos ist das nicht.

  2. Da stimme ich zu. Uns als Betroffene Eltern so stehen zu lassen und dann noch den Mund zu verbieten. Skandalös sind auch die Pressemitteilungen. Man erkennt sehr schnell als Insider das hier viele Informationen zurückgehalten werden.

  3. Liebe anonyme Foristen, bitte untermauern Sie ihre Behauptungen mit Fakten – Vorwürfe wie die einer Vertuschung können wir hier sonst nicht ohne weiteres bestehen lassen.

    Danke, die Redaktion

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