Ungeklärter niedriger Pegelstand in Hochbehälter bei Bruchsal

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Situation entspannt sich – Bevölkerung soll weiter Wasser sparen

Nachdem Ende vergangener Woche ein stark abgesenkter Wasserstand im Hochbehälter Kaiserberg festgestellt wurde, hat sich die Lage inzwischen etwas stabilisiert. Der Füllstand lag zeitweise bei nur 20 Prozent, beträgt aktuell jedoch wieder rund 40 Prozent, darüber informiert aktuell die Stadt Stutensee in einer Pressemitteilung.

Der ungewöhnlich niedrige Wasserstand wurde im Rahmen einer anlassbezogenen Überprüfung entdeckt, nachdem am Montag vergangener Woche ein technischer Defekt aufgetreten war. Daraufhin leitete die Stadt umgehend umfassende Prüfungen ein.

Als Sofortmaßnahme wurde die Förderleistung der Brunnen erhöht. Diese laufen nun – in Abstimmung mit den zuständigen Behörden – rund um die Uhr, obwohl sie bislang nachts pausierten. Zudem besteht die Möglichkeit, bei Bedarf Wasser aus dem Netz der Stadtwerke Bruchsal einzuspeisen. Beide Maßnahmen dienen der kurzfristigen Sicherung der Versorgung.

Die genaue Ursache für den Wasserverlust ist bislang nicht abschließend geklärt. Filteranlagen konnten als Fehlerquelle ausgeschlossen werden. Aktuell werden Brunnen, Pumpen und die Rohwasserleitung in Zusammenarbeit mit technischen Partnern untersucht. Die Ursachenforschung wird voraussichtlich mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Mit strukturellen Problemen der regionalen Grundwasserstände, hat das Problem allem Anschein nach nichts zu tun. So meldet die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) stabile Quellschüttungen im Raum Bruchsal. Sowohl an der Messstelle Fritzenwiesen bei Obergrombach als auch an der Messstelle Flach bei Forst zeigen die Daten „grünes Licht“ – die Verhältnisse gelten derzeit als unauffällig und konstant.

Langfristig plant die Stadt Stutensee eine umfassende Sanierung der in die Jahre gekommenen Infrastruktur. Bis 2027 soll die Wasserversorgung modernisiert und zukunftssicher aufgestellt werden.

Trotz erster Erfolge bittet die Stadt die Bevölkerung weiterhin, sorgsam mit Trinkwasser umzugehen. Die Versorgungslage wird laufend überwacht. Aktuell gilt sie als stabil.

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5 Kommentare zu „Ungeklärter niedriger Pegelstand in Hochbehälter bei Bruchsal“

  1. Tja, keine ausreichenden Speicher, veraltete Infrastruktur.
    Das nächste Starkregenereignis kommt bestimmt.
    Und wieder wird das Wasser ungehemmt und ungenutzt davonlaufen…

  2. Die Bevôlkerung soll Sparen , dass die Industrie fast gratis das Wasser verschwenden kann !! Ganz mein Humor 😉

  3. Wurde im Rahmen einer „anlassbezogenen Überprüfung“ entdeckt, aber der „Anlass“ war, so lese ich das, nicht der niedrige Füllstand, dieser wurde quasi rein zufällig bemerkt – habe ich das richtig verstanden?

    Man möchte doch meinen, dass der Füllstand überwacht wird und ein Mindestfüllstand nie unterschritten werden kann/darf?! Gibt es da überhaupt keine Sensorik? Was wäre den gewesen, wenn es diese „anlassbezogene Überprüfung“ nicht gegeben hätte?

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