Freizeit

Wellness vom Feinsten – Brettener Hallenbad kurz vor Fertigstellung

Badespaß für Groß und Klein

Aus dem Hallenbad Bretten wird schon bald das kleine Erlebnisbad vor der Haustür. Knapp 17 Millionen Euro haben die Stadtwerke und die Stadt Bretten investiert, um das Bad attraktiver und ansprechender zu machen. Am Freitag, 17. März 2017, wird das komplett neu gestaltete Bad eingeweiht.

Nachdem bereits seit Oktober 2015 die Badegäste den ersten Teil des Hallenbads nutzen können, ist der zweite Teil in Kürze soweit. Insgesamt drei Jahre Bauzeit sind dann vergangen. Auf insgesamt 2250 Quadratmetern steht den Gästen ein Sauna- und Badebereich zur Verfügung. Drei Aufgusssaunas, eine Softlichtsauna mit Farblichttherapie, ein Salarium und ein Dampfbad befinden sich im Untergeschoss.

Wie bereits im Hallensportzentrum nebenan, hat der Brettener Künstler Willi Gilli Akzente gesetzt und die Glaswände gestaltet. Für Wasserratten bietet das Hallenbad ein Schwimmerbecken mit einer Drei-Meter-Plattform und einem Ein-Meter-Sprungbereich, ein Lehrschwimmbecken, Erlebnisduschen, ein Entspannungs- und Vitalbecken mit Schwallduschen, Strömungskanal, Luftsprudelliegen, Luftsprudelbecken, Massagedüsen und 2 Schwimmbahnen.

Auch die Kleinen kommen nicht zu kurz. Sie können sich im Kleinkinderbecken mit zwei Wasserzonen, Elefanten-Rutsche und Wasserpumpe vergnügen. Ruheraum, Sauna-Lounge und Gastrobereich runden das Angebot ab. Alle Bereiche verfügen über einen behindertengerechten Zugang über Aufzüge. Beim Tag der offenen Tür, am 26. März 2017, sind alle, die sich dafür interessieren, eingeladen das neue Hallenbad zu besichtigen und zu nutzen.

Redaktion: Markus Klohr

So schön war die Kronauer Prunksitzung 2017

Ausgelassenheit bei Jung und Alt Prunksitzungen füllen Kronauer Mehrweckhalle

Fünf Stunden lang verwöhnten die Kronauer Karnevals Gesellschaft in der Mehrzweckhalle alle Sinne der Besucher, darunter auch der fastnachtinfizierte Bürgermeister Frank Burkard. Auch der Veranstalter war begeistert, denn der Veranstaltungs-tempel war an beiden Sitzungen am Samstag und Sonntag bestens besucht. Das aparte Prinzenpaar „Bettina I. vom bayrischen Schwobeländle“ und „Prinz Jörg I. mit 180 PS“ schaute wohlmeinend auf das ausgelassene Treiben.

Besonders dürften dem Prinz die zahlreichen Ballettaufführungen gefallen haben, für die das Gardeministerium der KroKaGe weit über den Narrenkreis hinaus bekannt ist. Obwohl sich die Kleinsten, Bambis- und Minigarde auch mal in der Choreographie verhedderten, schloss sie das Publikum schnell in die Herzen. Die Mobär-, Prinzen- und Ralligarde sowie das Hofballett, glänzten dagegen durch aufgefeilte Akrobatik, anspruchsvolle Choreographie und exakte Schrittfolgen. Selbiges galt natürlich für die besonders begabten Mariechen Leni Eder und Larissa Heißler.

Ralf Patig aus Langenbrücken machte als Feierwähr-Karl,(„die Schönbornhall in Mingolsheim wird künftig als Regenüberlaufbecken genutzt)den Wellenbrecher in der Bütt. Das lose Mundwerk der „Hildegard Greiselwidich“ (alias Helga Kowohl) durfte bei ihrer immerwährenden Männersuche in Kronau schon öfter genossen werden. Sie baggert sofort den Bürgermeister an („Du bisch a ä Fackel“). Drei Klassenkameradinnen aus „Mengelse“ (Claudia Dochat, Heike Bender, Sandra Cratz)bemängelten das Desinteresse der Kronauer Mitschüler an einem Ehemaligentreffen.

Vorzüglich waren die ausnahmslos live gesungenen Beiträge zur „Hitparade“. Selina Walther mit „Cheap Thrills SIA“, die Präsidentengattin Martina Reichert mit „1000 Träume weit, Anna Maria Zimmermann“ und Elena Edinger mit „Mein Herz, Beatrice Egli“, überzeugten mit viel Authentizität in Stimme und Ausdruck. Ein musikalisches Gastspiel gaben die „Demmellerchen“ aus Hambrücken mit einem tollen Mitsingprogramm. Moderator Michael Heinzmann brillierte als Sänger („An Tagen wie diesen“), Akteur im Männerballett und glänzender Programmgestalter.

Das Männerballett überraschte, trotz anwachsendem Tonnage- und Alterspegel, mit hohem akrobatischem Standard. Musikalisch wurden die Veranstaltungen von „Hands up“ und der Guggemusik „Bärämaddl“ umrahmt. In den Genuss des fast authentischen Programms kamen die Senioren, die traditionsgemäß am Sonntag eingeladen werden. Kronaus Club60plus Senioren, und etliche Alteneinrichtungen im Umkreis waren geladene Gäste. Die Abordnung des „Club60plus“ dankte der KroKaGe mit einem Faschingsschlager, der vom begeisterten Publikum inbrünstig mitgesungen wurde, für glänzende Unterhaltung.

Redaktion: Frieder Scholtes