Spatenstich für die neue Schulsporthalle in der Bruchsaler Bahnstadt

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Ließen sich vom regnerischen Wetter nicht abhalten: Frank Eckert, Amtsleiter Schul- und Sportamt, Oliver Krempel, Amtsleiter Stadtbauamt, Bürgermeister Andreas Glaser, Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, Architekt Tom-Philipp Zoll, Hanspeter Gall, Schulleiter Justus-Knecht Gymnasium, Mi- chael Mercatoris, Schulleiter Albert-Schweitzer-Realschule und Wolfgang Seifert, Abteilungsleiter Stadt- bauamt, (von links) beim Spatenstich für die neue Schulsporthalle Bahnstadt.

„Wir nähern uns dem Ziel“

„Eine lange Marathonstrecke liegt hinter uns. Doch so langsam nähern wir uns dem Ziel“, sagt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick. Schüler/-innen des Justus-Knecht Gymnasi- ums und der Albert Schweitzer Realschule können von September 2020 an fußläufig zu ihrem Sportun- terricht gelangen. Bruchsaler Sportler/-innen können sich auf eine weitere Trainings- und Wettkampf- stätte freuen. Beim Spatenstich für den Neubau der Schulsporthalle in der Bahnstadt wurde dafür der symbolische Grundstein gelegt. Daran nahmen Schulleiter, Vertreter der ARGE Sport, Stadträt/-innen, Vertreter/-innen der Stadtverwaltung und der am Bau beteiligten Unternehmen teil.

Anfang 2016 hatte der Gemeinderat den Bau einer neuen Schulsporthalle in der Bahnstadt beschlos- sen. Damit brachte das Stadtgremium eine Baumaßnahme auf den Weg, die schon seit Jahren auf der Agenda steht. Aus gutem Grund: Ist doch der Bedarf für eine solche Halle in Bruchsal groß. Die Kapa- zitäten der bestehenden Bruchsaler Sportstätten reichen nicht aus, um den Schulsport komplett abde- cken zu können. Schüler/-innen werden seit Jahren für den Sportunterricht in Sporthallen nach Karls- dorf-Neuthardt und Forst gefahren. Daraus ergeben sich für die Stadt jährliche Mehrkosten in Höhe von 145.000 Euro. Ebenfalls Bedarf für eine neue Sportstätte haben die Sprecher der ARGE Sport als Inte- ressensvertreter der Bruchsaler Sportvereine schon viele Jahre angemeldet.

Lange Zeit wurde die Standort für die neue Schulsporthalle kontrovers diskutiert, bis durch den Gemein- deratsbeschluss die Weichen endgültig in Richtung Bahnstadt gestellt worden sind. Dort entsteht jetzt eine dreiteilbare Sporthalle mit Tribüne für knapp 200 Zuschauer/-innen. Das zweigeschossig, geplante Gebäude ist zentral gelegen, mit guter Anbindung an den Bahnhof, an die B35 und die Innenstadt.

Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme der neuen Sporthalle liegen bei 7,5 Millionen Euro. Die Zu- schüsse des Landes belaufen sich auf 600.000 Euro. Zudem entfallen die Kosten für die Schülerbeför- derung mit dem Tag der Hallenfertigstellung.

Der Zeitplan für die Baumaßnahme ist ambitioniert. Zum Schuljahresbeginn 2020/2021 soll die Halle für den Schul- und den Vereinssport geöffnet sein. Und schon jetzt ist klar: „Die neue Schulsporthalle wird von Beginn an gut ausgelastet sein. Von Montag bis Freitag von den Schüler/-innen des Justus-Knecht- Gymnasiums und der Albert-Schweitzer-Realschule. In den Abendstunden und am Wochenende von den vielen Sportler/-innen, die in den Bruchsaler Vereinen aktiv sind“, so Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick.

Pressemeldung der Stadt Bruchsal vom 09. Mai 2019.

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