Sexsteuer in der Barockstadt? Bruchsaler Ludenvereinigung geht in die Charmeoffensive

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Satire

Das Zähneklappern der Bruchsaler Luden dürfte am heutigen Mittwoch noch weit über die Grenzen der Rotlichtbezirke der Barockstadt hinaus zu hören sein. Da will der Gemeinderat der Stadt den ehrbaren Geschäftsmännern doch tatsächlich an die Wäsche, jedoch ohne dafür zu bezahlen, sondern um im Gegenteil – dafür die Hand aufzuhalten.

Bis zu acht Euro Steuern pro Quadratmeter Liebesfläche in den Bordellen sollen laut Beschlussvorlage des Rates schon ab Juni fällig werden. Bis zu 130.000 Euro Mehreinnahmen würde dieser Handstreich für die Stadt jährlich bedeuten, so erste Rechenmodelle. Kritiker befürchten jedoch, dass die Bordellbetreiber einen Teil dieser Kosten an die angestellten Prostituierten weitergeben könnten.

Vielleicht lassen sich die Ratsmitglieder aber in letzter Minute doch noch umstimmen. Um dies zu erreichen hat die Bruchsaler Ludenvereinigung “Bruslbums” einen exklusiven Imagefilm für ihr Aushängeschild, den Open Air Puff an der B3 bei uns in Auftrag gegeben. Wenn dieser Oscarverdächtige Streifen das Blatt nicht wenden kann, was sonst?

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