Freiburg/Stuttgart, 11. April 2025 – Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Freiburg ist es seit Jahresbeginn zu zehn Geldautomatensprengungen gekommen – ein auffälliger Anstieg, der die Behörden in Baden-Württemberg alarmiert. Landesweit wurden 2024 bislang 19 solcher Taten registriert.
Angesichts der Häufung haben das Landeskriminalamt Baden-Württemberg (LKA BW) und das Polizeipräsidium Freiburg eine enge Ermittlungskooperation gebildet. Das LKA führt die täterbezogenen Ermittlungen zentral und arbeitet dabei eng mit nationalen und internationalen Partnern zusammen. Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen den Taten sowie Tätergruppen zu identifizieren und zerschlagen.
Die Polizei nutzt dabei sowohl offene als auch verdeckte Maßnahmen, darunter auch Spezialeinheiten. Zudem wurden die nächtlichen Streifen in der Region rund um Geldausgabeautomaten intensiviert. Unterstützung kommt dabei vom Polizeipräsidium Einsatz mit einem Polizeihubschrauber.
Parallel dazu laufen umfangreiche Präventionsmaßnahmen. Gemeinsam mit den Banken werden Schutzkonzepte umgesetzt, etwa durch bauliche Sicherungen, Einfärbesysteme oder die nächtliche Schließung von Automatenräumen. Ziel ist es, die Tatbegehung zu erschweren und potenzielle Anreize zu verringern.
„Die Ermittlungen und die Prävention sind komplex, aber von zentraler Bedeutung“, betont Polizeivizepräsident Matthias Zeiser. Die Zusammenarbeit mit den Banken sei intensiviert worden, um Bürgerinnen und Bürger besser zu schützen.
Erfolgreiche Festnahmen aus den Vorjahren zeigen laut LKA-Präsident Andreas Stenger, dass zentrale Ermittlungsansätze Wirkung zeigen. Derzeit läuft ein Verfahren gegen 16 Tatverdächtige vor dem Landgericht Bamberg. Die Ermittlungen dazu wurden länderübergreifend geführt.
Basierend auf einer Pressemitteilung, mit Unterstützung durch KI redaktionell bearbeitet.
