Schwerer LKW-Unfall auf der A5

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Zu gleich zwei LKW-Auffahrunfällen kam es am Mittwochnachmittag auf der BAB 5 in Richtung Frankfurt. Die Unfälle ereigneten sich etwa 300 Meter und etwa 800 Meter nach der Noteinfahrt Untergrombach. Bei dem hinteren Auffahrunfall war der Fahrer des auffahrenden LKW in seinem Fahrerhaus schwerverletzt eingeschlossen.

Am Mittwochnachmittag wurde um 15:08 Uhr die Feuerwehr Bruchsal mit den Abteilungen Untergrombach und Bruchsal zunächst mit dem Alarmstichwort „VU Person nicht eingeklemmt“ auf die BAB 5 in Richtung Frankfurt gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehr an den ersten Verkehrsunfall war der Fahrer des auffahrenden LKW schwerverletzt in seinem Fahrerhaus eingeschlossen. Nach der Kollision ist der LKW noch etwa 150 Meter auf der mittleren Fahrbahn weiter gerollt, bevor er zum Stillstand kam.

Der Fahrer des LKW wurde vom Rettungsdienst und unterstützt von der Feuerwehr in seiner Fahrerkabine versorgt. Mit hydraulischem Rettungsgerät mussten die Fahrer- und Beifahrertür des LKW entfernt werden. Nach der Stabilisierung des Fahrers und der Rettung wurde dieser mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik verbracht. Der andere Fahrer, des an dem Unfall mitbeteiligten LKW, wurde vom Rettungsdienst betreut. Bei dem zweiten Unfall kam es lediglich zu einem Schaden an beiden Fahrzeugen.

Während der Rettungsmaßnahmen musste die Autobahn in Richtung Frankfurt für den Verkehr voll gesperrt werden. Hierdurch bildete sich ein langer Stau. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Bertram Maier machte sich vor Ort ein Bild über die Lage. Der Rettungsdienst war unter der Leitung des organisatorischen Leiters Marcello Marongiu mit einem Rettungshubschrauber, einem Notarzteinsatzfahrzeug und zwei Rettungswagen vor Ort.

Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung von Martin Schleicher mit dem Rüstzug bis 16:15 Uhr im Einsatz.

Bericht und Bilder: Tibor Czemmel – Pressesprecher der Feuerwehr Bruchsal

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