Sanierungsarbeiten im Brettener Melanchthon-Gymnasium kommen voran

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Bereits Ende Mai wurde mit den Abbrucharbeiten des aus den 1960er Jahren stammenden Bronnerbaus begonnen, so dass in einem Pressetermin am vergangenen Freitag der aktuelle Zustand präsentiert werden konnte.

Unter den Anwesenden befanden sich neben Oberbürgermeister Martin Wolff und Bürgermeister Michael Nöltner Mitarbeiter und Schulleiterin Elke Bender mit Elternbeiratsvorsitzenden und den beiden Schulsprechern sowie zahlreiche Gemeinderäte. Sie alle ließen sich von Fabian Dickemann, Leiter des Amts für Bauen, Gebäudemanagement und Umwelt und Bauleiter Peter Kloss vom Architekturbüro HHL aus Ludwigsburg nach einer kurzen Begrüßung durch Oberbürgermeister Martin Wolff und Schulleiterin Elke Bender durch die Untergeschosse im Rohbauzustand führen. Dabei wurde besonders auf die veränderte Raumaufteilung und Nutzung eingegangen. Beispielsweise wird ein neues Treppenhaus mit einem zusätzlichen Aufzug gebaut, um die Ebene der Aula, die komplett neu errichtet und mit einem extensiv begrünten Flachdach überbaut wird, vom gesamten Gebäude abtrennen zu können. Zusätzlich wird ein kleiner Aufzug installiert, um die Untergeschosse barrierefrei zugänglich zu machen.

„Wir investieren hier ganz bewusst in zukünftige Generationen und festigen unseren Schulstandort Bretten. Bis zum Abschluss der Gebäudesanierung, der für Juni 2023 geplant ist, wird es aber gerade für die Schülerinnen und Schüler nicht einfach, denn die Sanierung findet während des laufenden Schulbetriebs statt. Unser Bauamt steht deshalb in engem Kontakt mit der Schulleitung, um mit zeitlichem Vorlauf über die einzelnen Bauabschritte zu informieren und so die Unterrichtsplanung zu erleichtern“, betont Oberbürgermeister Martin Wolff.

Im Rahmen der insgesamt vier Bauabschnitte wird das gesamte Gebäude an die modernen technischen Anforderungen und an aktuelle Brandschutzvorgaben angepasst. Die Baukosten belaufen sich auf rund 12,8 Millionen Euro, von denen 3,4 Millionen über den kommunalen Sanierungsfond gefördert werden.

Mitteilung der Stadt Bretten

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