Räte zwischen Reben

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Der Gemeinderat Ubstadt-Weiher herbstet wieder

Zwei Erkenntnisse gibt es bereits um den Ubstadt-Weiherer Ratsherrentropfen 2017: Erstens wird er nur in kleiner Auflage erscheinen und zweitens wird er von außerordentlich guter Qualität sein. Die Frostnacht im April dieses Jahres hat die Winzer in der Region hart getroffen – Von Totalausfällen war in den Tagen danach mitunter die Rede. Ganz so hart hat es den kleinen Weinberg der Gemeinde am Scheitel zwischen Stettfeld und Zeutern dann aber doch nicht getroffen. Ging man zuerst von einem Verlust von 80 Prozent der Ernte aus, waren es am Ende nun „nur“ 50 Prozent. Eine dreiviertel Stunde brauchten die Gemeinderäte und Bürgermeister Tony Löffler daher auch nur um den diesjährigen Beeren-Ertrag von genau 523 Kilo zu ernten. Der stellvertretender Bürgermeister Ludwig Zimmerer bestimmt noch an Ort und Stelle die Güte der Beeren und konnte sogleich gute Neuigkeiten übermitteln: Mit 84 Oechsle fällt die Qualität der Rebenfrüchte der Sorte Müller-Thurgau in diesem Jahr erfreulich hoch aus.

Im kommenden Frühjahr wird das flüssige Gold frühestens in Flaschen abgefüllt um dann zu besonderen Gelegenheiten als Geschenke der Gemeinde überreicht zu werden. Bis dahin gibt es ja noch einen guten Vorrat des  Jahrgangs 2016 im Weinkeller des Rathauses. Ein paar Flaschen davon wurden am Donnerstag gleich im Nachgang zur kräftezehrenden Herbsterei beim traditionellen Zusammensein der Räte geöffnet. Mit bestem Blick auf die Kirchtürme von Zeutern und Steffeld saßen sie noch lange beisammen um  jene Themen zu besprechen für die es hin und wieder eine andere Perspektive braucht – Ganz nach alter Ratsherren Sitte!

Bilder: Hügelhelden.de & Christian Mannek

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