Planungen zum Fachärztezentrum im Rechbergpark schreiten voran

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Planungen zum Fachärztezentrum im Rechbergpark schreiten voran
Planungen zum Fachärztezentrum im Rechbergpark schreiten voran / Foto: Benjamin Stollenberg

Die Planungen zum Fachärztezentrum auf dem Rechbergareal schreiten kontinuierlich voran. Die Gesamtverantwortung für das Projekt liegt bei der Südbau Ingenieur- und Planungsgesellschaft GmbH mit Sitz in Bretten, mit der die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe einen kompetenten Partner zur Realisierung des Projekts gewinnen konnte. Südbau plant und baut das Fachärztezentrum in eigener Verantwortung. Ende letzten Jahres wurde das Bau- und Nutzungskonzept in der Aufsichtsratssitzung der Kliniken vorgestellt.

Grundlage und Herzstück des neuen Fachärztezentrums ist ein derzeit noch als Teil der Rechbergklinik Bretten genutzter Bestandsbau, der sogenannte „Rote Bau“, der im Jahr 2003 in Betrieb genommen wurde und nun, zugeschnitten auf die neue Nutzung, aufgestockt und auf etwa 2.500 Quadratmeter Fläche erweitert wird. Zu diesem Zweck erwirbt die Südbau von der Klinikengesellschaft den „Roten Bau“ sowie das dazu gehörige 3.400 Quadratmeter große Grundstück. Zwischenzeitlich wurden die entsprechenden notariellen Verträge geschlossen, so dass einem raschen Fortgang des Projekts nichts im Wege steht.

Im Bestandsbau sind derzeit noch Untersuchungs- und Behandlungsräume wie Zentrallabor, Endoskopie sowie Intensivstation mit Aufwachraum untergebracht. Auch nach dem Umbau und der Erweiterung bleiben Teile des Bestands erhalten und stehen der Klinik nach wie vor zur Verfügung. So werden im Erdgeschoss weiterhin das Zentrallabor sowie künftig die Schmerztherapie und die ambulante Onkologie der Klinik untergebracht sein. Das bestehende Obergeschoss und die geplante bauliche Erweiterung um zwei weitere Geschosse stehen in vollem Umfang für die Unterbringung von Facharztpraxen zur Verfügung. Auf jeder Ebene sind Praxen von 100 Quadratmetern bis 800 Quadratmetern Fläche baulich möglich.

Das geplante Fachärztezentrum weist eine ganzheitliche architektonische Qualität auf. Es fügt sich nicht nur städtebaulich gut ein, sondern verfügt auch über ein attraktives äußeres Erscheinungsbild, das optimal mit dem Klinikneubau harmonieren wird. Darüber hinaus gewährleistet die funktionale Grundrissgestaltung eine hohe Nutzbarkeit und Flexibilität. Wichtiges Gestaltungsmerkmal ist die Homogenität der baulichen Anlage, d.h. ihre innere und äußere Erscheinung sind in Funktion und Konstruktion aufeinander abgestimmt.

Nach der Inbetriebnahme der neuen Rechbergklinik, die für Anfang 2019 geplant ist, können die Neu- und Umbauarbeiten am neuen Fachärztezentrum beginnen. Neben der Bau- und Projektplanung führt die Südbau derzeit bereits Gespräche mit interessierten Ärzten, die im neuen Fachärztezentrum ihre Praxis eröffnen möchten.

Der Klinikstandort Rechberg wird sich zu einem zentralen Campus für Gesundheit und Pflege entwickeln, dem sogenannten Rechbergpark. Durch die Ansiedlung des Fachärztezentrums sollen das medizinische Leistungsspektrum am Standort ergänzt und stationäre und ambulante Behandlungen optimal miteinander vernetzt werden. Das medizinische Konzept für die Rechbergklinik Bretten ist Teil des Medizinischen Gesamtkonzepts der Kliniken des Landkreises Karlsruhe, welches die Kooperation mit Gesundheitsanbietern auf dem Klinikgelände, wie z.B. Notfallpraxis, DRK-Notarztwache, Fachärztezentrum, Pflegeeinrichtung, Betreutes Wohnen, ausdrücklich vorsieht.

Regionaldirektorin Susanne Jansen und Antonio Serra, Leiter des Bereichs Bau, Technik & Immobilienmanagement sowie Projektleiter Lothar Laier zeigten sich beim gemeinsamen Austausch mit den Geschäftsführern der Südbau, Markus Vierling und Ulrich Wickenheißer zufrieden über den bisherigen Projektverlauf. Vor dem Hintergrund des Medizinischen Konzepts für die Kliniken einerseits und der vorliegenden Planungen für einen Gesundheitscampus in Bretten sind die Kliniken des Landkreises Karlsruhe auf dem richtigen Weg, die qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung in der Region weiter auszubauen. (PM RKH)

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